Wichtige Infos – Aktionskarte für den 8. Mai 2019

Infotelefon: 0160-62 080 18 am 8. Mai
Bei juristischen Problemen hilft der Ermittlungsausschuss 0178-1089089
Sanis: 0152-10305180

Twitter-Hashtag:: #8mDM
Ticker: https://demoticker.org/
https://twitter.com/demminnazifrei

ab 15.00 Uhr an der Kirche St. Bartholomaei: „Friede-Freude-Kekse für Alle“

16.00 Uhr: Auftakt vom Friedensfest am Hafen von Demmin (Am Bollwerk)

ab 16.30 Uhr Tanzdemo (startet und endet am Hafen) geht über den Markt, Zwischenkundgebung am Barlachplatz
ab 18 Uhr Kundgebungen entlang der Naziroute mit viel Musik und Abwechslung
ab 19.00 Uhr Konzert auf dem Friedensfest mit Live- Bands

17.00 Uhr: Friedensgebet in der Kirche St. Bartholomaei

Das vollständige Progtramm gibt’s hier

Die Neo-Nazis haben ihren Treffpunkt am 8. Mai in Demmin um 19.00 Uhr am Parkplatz vom Stadion. Das Ziel vom Naziaufmarsch bleibt wie in den letzten Jahren die Kundgebung im Hafen, zum Gedenken an die deutschen Toten von 1945.
Die genehmigte Nazi-Route für 2019 ist nicht bekannt, aber Start und Ziel sind klar und sie wollen auf der große Straße laufen. Wenn das nicht ging, haben sie oft die Straßen genommen, die frei sind.

Und schaut euch den Brölliner Aktionskonsens an.

Tanzdemo, Konfetti, Livebands – das Programm zum Tag der Befreiung vom Faschismus

Lasst uns feiern – tanzend, laut und bunt – gegen den Naziaufmarsch!
Der Tag der Befreiung vom Faschismus und das Kriegsende

geplantes Programm für den 8. Mai 2019

ab 15.00 Uhr an der Kirche St. Bartholomaei: „Friede-Freude-Kekse für Alle“
16.00 Uhr: Auftakt Friedensfest am Hafen von Demmin (Am Bollwerk)
mit den Bands Start Up Memories (Bielefeld) und Wieder in der Gegend (Schwerin)
ab 16.30 Uhr Tanzdemo/Stadtspaziergang mit Sambaband startet am Hafen und geht über den Markt zum Barlachplatz (Zwischenkundgebung ca. 18.00 Uhr mit klassischer Live-Musik) und zurück zum Hafen (ca. 19.00 Uhr)
Reden gibt es zu den Ereignissen in der Nazizeit in Demmin, wie es dazu kommen konnte und zu Abschiebehaft

ab ca. 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr: Kundgebungen mit viel Musik und Tanz verschiedener Organisationen entlang der Naziroute:

Marktplatz mit den Livebands
Attic 109 (Demmin)
Hinterlandgang (Rap aus dem Herzen Vorpommerns)
Restposten (Salt and Pepper Punk aus Greifswald/Stralsund)
Sowie Pommes, Popcorn, Zuckerwatte, Softeis und Hüpfburg

weitere Versammlungsorte an der Naziroute mit viel Konfetti!
Luisenplatz mit Tanzbus „Fette Elke“
August-Bebel-Platz
Trepower Str./Clara-Zetkin-Str.

ca. 18.30 bis 21.30 Uhr: Konzert auf dem Friedensfest im Hafen
mit verschiedenen Musikbands
Pigs off Campus (Rostock)
zu Viert (Rostock)
Lappalie (Rostock)
Freaks Dynamite (Bremen)

Viel lecker Essen, Trinken und ein roter Riese der Respekt-Kampagne der IG Metall

ab 19.00 Uhr: Rechts gegen Rechts – der unfreiwilligste Spendenlauf Deutschlands


Weitere Veranstaltungen:

17.00 Uhr: Friedensgebet in der Kirche St. Bartholomaei

weitere Infos unter http://8mdm.blogsport.eu/


Bild: Nils Borgwardt

Tanzdemo gegen rechts

Lassen wir den Trauermarsch der Nazis untergehen in einer Party für die Befreiung vom Faschismus und für das Kriegsende

und so oder ähnlich könnt die Demo am 8. Mai in Demmin etwa um 17 Uhr aussehen:

oder so:

Solidarität statt Abschiebe-Irrsinn!

Redebeitrag zu Abschiebehaft am 8. Mai in Demmin:
Mecklenburg-Vorpommern unterstützt derzeit den Abschiebeknast in Glückstadt in Schleswig-Holstein,in dem ab 2020 auch Geflüchtete aus MV -neben Geflüchteten aus HH und Schleswig-Holstein- inhaftiert werden sollen.

In Glückstadt darf es keinen Abschiebeknast geben! Weil es auch sonst nirgends Abschiebeknäste geben darf! 
Und auch nicht die anderen Menschenverachtenden Gesetzesverschärfungen, die das Bundesinnenministerium derzeit unter dem Namen „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ plant!

Pro Bleiberecht ist eine antirassistische Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern. Das Anliegen ist, in MV einen kritischen Diskurs zu den wiederholten Asylrechts-Verschärfungen sichtbar und hörbar zu machen.

Abschiebehaft ist nichts Neues. Die Populist*innen von heute greifen mit ihren Forderungen auf eine Idee zurück, die bereits 1919 in Gesetzesform gegossen wurde und seitdem immer wieder angewandt wird. Sie betraf damals größtenteils Zwangsarbeiter*innen aus Osteuropa, die während des ersten Weltkriegs in Deutschland Arbeitseinsätze leisten mussten.Viele von ihnen waren Jüdinnen und Juden. Sie sollten nach dem Krieg Deutschland schnell wieder verlassen. Die ersten Abschiebeknäste hatten ganz klar eine antisemitische und völkische Funktion. Eines der ersten Abschiebelager mit fast 3000 Plätzen befand sich damals in der Nähe von Stettin im damaligen Preußen. 

Abschiebehaft zu verhindern muss auch deshalb Teil antifaschistischer Forderungen sein. Abschiebehaft widerspricht der Freiheit und der Würde von Menschen. Der Blick in die Geschichte zeigt uns, dass allzu leicht Gründe gefunden sind, um Menschen wegen rassistischer Zuschreibungen ihre Rechte zu nehmen.

Wir beobachten dies auch jetzt. Das Bundesinnenministerium plant in einem neuen Gesetzesentwurf, Geflüchtete und schutzsuchende effektiver und vermehrt abzuschieben. Um das zu erreichen, sollen Geflüchtete neben Abschiebeknästen auch in normalen Haftanstalten untergebracht werden – obwohl es vom europäischen Gerichtshof ein Urteil gibt, das das klar verbietet.

Bis 2014 wurden Leute, die aus MV abgeschoben werden sollten, in der Justizvollzugsanstalt Bützow untergebracht. Bützow liegt in der Nähe von Rostock und ist neben der JVA nur noch bekannt für die ansässigen Nazistrukturen. 
Die Zustände im Knast waren menschenwürdig höchst fraglich: Zellen mit Doppelstockbett, Tisch, Stühle, Spind und Waschbecken. Eine Toilette in der Zelle, die nicht abgetrennt war. Der Abschiebungshafttrakt war ein Flur innerhalb der JVA und nur durch Bretter oben und unten vom restlichen Vollzug abgeschirmt. Duschmöglichkeiten gab es lediglich an zwei Tagen pro Woche. 

Die Abschiebehaft in Bützow wurde 2014 beendet. Anlass war das genannte  Urteil des Europäischen Gerichtshofs. MV nutzte danach Plätze in Eisenhüttenstadt und anderen Bundesländern mit. Mit Seehofers Gesetzesirrsinn und Caffiers Zustimmung sieht es so aus, als könnten bald wieder Geflüchtete in Bützow untergebracht werden. Anstatt sich damals 2014 zu überlegen, ob Abschiebehaft überhaupt eine angemessene Maßnahme ist, begann man überall im Land neue Knäste zu bauen – Abschiebeknäste eben, in denen ausschließlich Ausreisepflichtige untergebracht sind. Gewürzt mit bitterer Ironie a la „Wohnen minus Freiheit“ wird das nun politisch als fortschrittliches Projekt verkauft. 

In Glückstadt soll deswegen ein Abschiebeknast errichtet werden, durch den jedes Jahr 700 Geflüchtete abgeschoben werden! Davon ca. 250 aus MV. Das wäre die Hälfte aller Asylsuchenden, die 2018 aus MV abgeschoben wurden. 

Der AfD kommt das sehr gelegen. In einer kleinen Anfrage vom August 2018* fragt Nikolaus Kramer, der für die AfD im Landtag MV sitzt, warum die Landesregierung 20 Plätze im geplanten Abschiebeknast Glückstadt für ausreichend hält. Matthias Manthei von der Fraktion „Freie Wähler/BMV“ – eine Abspaltung der AfD und nicht minder rechts- fragt in einer kleinen Anfrage im März 2019* wie weit die „Realisierung der gemeinsamen Abschiebungshaftanstalt mit Hamburg und Schleswig-Holstein fortgeschritten“ ist. Caffier, Innenminister von MV und als Law&Order-Fetischist bekannt, antwortet ihm im Namen der Landesregierung, dass zwischen den drei Bundesländern eine Vereinbarung ausgehandelt wird, die die „Kosten von Herrichtung und Betrieb“ des Knastes regelt und dass diese Vereinbarung „so zeitnah wie möglich ausgehandelt und zum Abschluss gebracht werden soll“. 

Sie können es also gar nicht erwarten, den Knast in Betrieb zu nehmen.. Widerlich, dass hierbei durch die Bundesländer anscheinend mehr über Finanzen gestritten wird, als darüber, ob Menschen überhaupt derart in ihrer Bewegungsfreiheit beschnitten werden dürfen und was das eigentlich noch mit Menschenrechten und -würde zu tun hat! Was also 1919 begann – dass plötzlich unerwünscht gewordene Migrant*innen vor ihrer Abschiebung auch noch in Knäste gesteckt wurden – wird heute in MV durch CDU und SPD fortgesetzt. Der AfD und allen anderen Nazis und Rassist*innen gefällts.

Wir sagen: Das ist Irsinn! Das ist Unrecht! Flucht ist kein Verbrechen! Schutzsuchende brauchen Schutz und keine Gefangenschaft! Erst Recht in Deutschland mit seiner Geschichte. Auch wenn Gauland die Nazizeit 10 Mal als „Fliegenschiss“ relativiert – oder gerade deswegen.

Außerdem: Abschiebehaft schürt Vorurteile und trägt im öffentlichen Diskurs zur Stigmatisierung von Geflüchteten und Migrant*innen als vermeintlich „Kriminelle“ bei. Ihr „Verbrechen“:  Migration. Das Streben nach einem Leben in Würde und Freiheit. 

Wir widersprechen jeder Schönrederei und werden die Einrichtung weiterhin als genau das bezeichnen, was sie ist: Ein Abschiebeknast! Und Abschiebeknäste darf es nicht geben! ---

Schwingt euch deshalb am 11. Mai / kommenden Samstag auf die Fahrräder! 
Gemeinsam mit Aktivist*innen aus Hamburg und Schleswig-Holstein radeln wir nach Glückstadt. Mit dem Zug geht es bis Elmshorn, von dort mit dem Rad weiter. Die genauen Abfahrtszeiten findet ihr auf der Homepage des Bündnis „Glückstadt ohne Abschiebehaft“ und bei Pro Bleiberecht.

Und jetzt einmal alle zusammen:
Say it loud – say it clear – Refugees are welcome here!

Sei wachsam

Ezé Wendtoin mit einem Reinhard Mey Cover

Die Spannung steigt, die Vorbereitungen zum 8. Mai werden intensiver

Die ersten Presseberichte:
Nordkurier 1 und 2 sowie der Freitag

Spenden für den kreativen Protest gibt es schon, da geht noch was ;-)

Zum konkreten Programm am 8. Mai gibt es bald mehr Infos

Kommt zu den Film- und Info-Veranstaltungen in:
Änderung: Neubrandenburg: Mi. 25. April, 18 Uhr, Regionalbibliothek Neubrandenburg
Rostock: So. 28. April, 19 Uhr, Newcomer Café, mit dem Film „Über Leben in Demmin
Berlin Mo. 29. April, 20 Uhr im Bandito Rosso mit dem Film „Über Leben in Demmin“

Veranstaltungen waren schon in Greifswald, Berlin, Schreina47 und Schwerin

Busse zur Anreise aus verschiedenen Richtungen sind geplant:
Greifswald; mehr Infos
Rostock: Abfahrt ist 15.30 Uhr vom Kanonsberg. Tickets bekommt ihr ab sofort im PWH, im Median sowie in der Planbar. mehr Infos
Schwerin: mehr Infos hier und bei der Bundjugend MV
Neubrandenburg um 17 Uhr ab Busbahnhof, mehr Infos
Tickets gibt es im AJZ, dem Grünen Laden in der Innenstadt oder durch ne kleine Nachricht an uns hier oder per Mail an nbnazifrei@systemausfall.org (PGP- Schlüssel auf nbnazifrei.de)

Daneben gibt es noch weitere Anreisemöglichkeiten. Hört euch in eurer Stadt um.

Die Innenseiten der Außenseiter

Ein kleiner Kommentar zu aktuellen Debatten…

Hinterlandgang – Aufstand und Tristesse – Releaseparty – 20.4. Demmin

Aufstand & Tristesse – Releaseparty

Hinterlandgang – Support: Attic109

am 20. April 2019, 19:30 bis 23:59 Uhr
Lübecker Speicher Demmin, Am Bollwerk 5, 17109 Demmin
Eintritt: 10 € / Schüler 6 €

https://www.facebook.com/events/247128989410247/

…auch am 8. Mai wird Hinterlandgang in Demmin spielen !

Aktionswoche „Her mit dem schönen Leben“ in Rostock – 27.4. bis 4.5.

Spätestens seit den Migrationsbewegungen 2015 haben Menschen in Deutschland zu Hunderttausenden angepackt, geholfen, gespendet und unabhängig von parteipolitischen Kursen und Debatten ihre Vorstellung einer besseren Welt ganz praktisch umgesetzt. Genauso haben Selbstorganisationen von Geflüchteten protestiert, gestreikt und gekämpft.

Als Antwort auf das Erstarken rassistischer Parteien und Kräfte in der gesamten Gesellschaft, wollen wir am 04. Mai demonstrieren gehen, um unsere Forderung nach dem schönen Leben auf die Straße zu tragen.

In der vorangehenden Aktionswoche wollen wir dich einladen, unsere Vorträge, Workshops, Partys und Veranstaltungen zu besuchen und mit uns gemeinsam zu formulieren, wie das schöne Leben aussehen kann – solidarisch, selbstbestimmt und wild. Die Welt gehört uns!

Mehr Infos:
https://www.hrohilft.de/aktion/
auf Facebook
Am 28.4. gibt es im Rahmen der Aktionswoche Infos zum 8. Mai in Demmin

Übrigens: Am 23. Mai will die AfD noch ein – hoffentlich letztes – Mal auf den Neuen Markt in Rostock – mehr Infos zu den geplanten Protesten kommen bald bei Rostock Nazifrei

Rhythms of Resistance Schwerin sind am 8. Mai dabei

Beim Stadtspaziergang am 8. Mai gibt es SambaSound von der Trommelgruppe „Rhythms of Resistance Schwerin
„Wir werden mit vielen aktiven Menschen Musik machen gegen Rechts auf der Gegendemo in Demmin am 8. Mai 2019 ! Für Demokratie, Vielfalt und Toleranz!“

Gemeinsame Busanreise aus Schwerin auch für nicht Trommelnde

Wer mehr wissen will oder sogar am Vorbereitungswochenende teilnehmen will, informiert sich hier:
https://www.bundjugend-mv.de/termin/demokratie-und-toleranz-samba-wochenende/

weitere Infoveranstaltungen zum 8. Mai

Berlin: Do. 11. April, 20 Uhr Schreina47
Schwerin: Fr. 19. April, 18 Uhr Komplex
Änderung: Neubrandenburg: Mi. 25. April, 18 Uhr, Regionalbibliothek Neubrandenburg
Rostock: So. 28. April, 19 Uhr, Newcomer Café, mit dem Film „Über Leben in Demmin
Berlin: Mo. 29. April, 20 Uhr, Bandito Rosso mit dem Film „Über Leben in Demmin

In Greifswald war schon eine gut besuchte Veranstaltung am 4. April

Wildes Herz in der ARD-Mediathek

Bei jedem 8. Mai war wer von der Band mit vor Ort, was im Film dokumentiert wird.
Im letzten Jahr spielte Feine Sahne Fischfilet am 8. Mai in Demmin, kurz davor lief der Film im Kino, nur nicht im Demminer Kino.
Das Thema vom Film ist aber ein anderes. Viel Spaß beim schauen!

Die Vorbereitungen zum 8. Mai laufen

Die Nazis haben jetzt angekündigt, dass uns fleißig gespendet wird. Was meint die NPD hat jetzt seit einigen Tagen veröffentlicht, dass sie am 8. Mai marschieren werden.
Die ersten Spenden fließen schon - da ist noch Luft nach oben.

Das Konfetti ist bestellt, der Sekt geschüttelt, die Musikbands freuen sich auf ihren Auftritt – der 8. Mai kann kommen!

Info-Veranstaltungen zum 8. Mai in:
Berlin: Do. 11. April, 20 Uhr Schreina47
Schwerin: Fr. 19. April, 18 Uhr Komplex
Änderung: Neubrandenburg: Mi. 25. April, 18 Uhr, Regionalbibliothek Neubrandenburg
Rostock: So. 28. April, 19 Uhr, Newcomer Café, mit dem Film „Über Leben in Demmin
Berlin Mo. 29. April, 20 Uhr im Bandito Rosso mit dem Film „Über Leben in Demmin“

In Greifswald war schon eine gut besuchte Veranstaltung am 4. April

Busse zur Anreise aus verschiedenen Richtungen sind geplant
Greifswald; mehr Infos
Rostock: Abfahrt ist 15.30 Uhr vom Kanonsberg. Tickets bekommt ihr ab sofort im PWH, im Median sowie in der Planbar. mehr Infos
Schwerin: mehr Infos hier und bei der Bundjugend MV
Neubrandenburg um 17 Uhr ab Busbahnhof, mehr Infos
Tickets gibt es im AJZ, dem Grünen Laden in der Innenstadt oder durch ne kleine Nachricht an uns hier oder per Mail an nbnazifrei@systemausfall.org (PGP- Schlüssel auf nbnazifrei.de)

weitere Details folgen noch.


Bild: Endstation Rechts

1. Mai Wismar – dem NPD-Aufmarsch entgegenstellen

Nachdem die NPD im letzten Jahr in MV keine Demo machte, wollen sie dieses Jahr in Wismar marschieren.
Die Nazis treffen sich um 12 Uhr am Hauptbahnhof. Ihre Route führt vielleicht am alternative Jugendzentrum Tikozigalpa vorbei. Deswegen gibt es dort ab 9 Uhr den ganzen Tag ein Nachbarschaftsfest.
Die Demo gegen die Nazis startet um 12 Uhr am Bahnhofsvorplatz.
mehr Infos:
http://wismarfueralle.blogsport.eu/

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Aktionskarte:

Kreativer Protest gegen rechtsextremen Aufmarsch!

Sie laufen und laufen und laufen! Fast wöchentlich gehen Neonazis zum Demonstrieren auf die Straße. Auch in Demmin findet jedes Jahr am 8. Mai ein sogenannter Trauermarsch statt.
Wenn wir sie schon nicht davon abhalten können – können wir sie aber wenigstens für etwas Sinnvolles laufen lassen, zum Beispiel gegen sich selbst. So wird der menschenfeindliche und geschichtsverdrehende Trauermarsch zum Spendenmarsch. Denn für jeden gelaufenen Meter gehen Spenden von Unternehmen, Bürger*innen und Unterstützer*innen zu gleichen Teilen an EXIT, ein Aussteigerprogramm für Rechtsextreme, und an die Geflüchtetenarbeit des interkulturellen Cafés 3K in Demmin.

Unterstützen Sie als Privatperson, mit Ihrer Firma oder als Institution den unfreiwilligen Spendenlauf am 8. Mai 2019 und helfen Sie mit, den Naziaufmarsch durch Demmin auf Dauer zu verbannen.

Die Neonazis laufen 3500m umsonst!

Ihre Spende überweisen Sie bitte an:
Demminer Bürger e.V.
Clara-Zetkin-Straße 16 – 17109 Demmin
Bankverbindung:
Sparkasse Neubrandenburg/Demmin
IBAN: DE56 1505 0200 0301 016020
Verwendungszweck:
Spendenlauf Demmin
Fragen und weiteres unter: demmin.n@gmx.de

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http://rechtsgegenrechts.de/

PDF des Flyers zum Runterladen

Erste Infoveranstaltungen zum 8. Mai

Greifswald 4. April, 20 Uhr bis 23 Uhr im IKuWo

Rostock am 28. April
(Genaueres folgt) im Vorfeld der Demo in Rostock am 4. Mai „Her mit dem schönen Leben!

Weitere Veranstaltungen sind in Planung wie beispielsweise in Schwerin – achtet auf Ankündigungen.

Die Akte BND

Wie der Bundesnachrichtendienst mit Rüstungstransporten in Krisenregionen Flüchtlingsströme produziert. Schaut es euch an.
Sudan, Myanmar, Jemen,…gehören dazu. Dem BND gezeigt wie das geht haben früher ehemalige Nazi-Offiziere.
Kriege sind ein Hauptgrund für Flucht -> Keine Rüstungsexporte!

Raus zum 8. Mai

Für eine offene, solidarische und ökologische Welt!

Einladung zu den Friedensveranstaltungen am 8. Mai 2019 in Demmin

In Demmin wird viel zu oft nur das Kriegsende angeschaut, nicht die Ursachen. Die schlimmsten Verbrechen begingen die Nazis, unterstützt von weiten Teilen der Bevölkerung. Demmin war Anfang der 1930er eine Hochburg der NSDAP und anderer rechter Parteien. Menschen jüdischen Glaubens verließen schon früh die Stadt, weil sie die antisemitischen Anfeindungen nicht mehr aushielten. Die Menschen wussten um die Verbrechen der Nazis. 1945 erreichten die Schrecken des Krieges Demmin.

Aktive Erinnerungskultur hilft, nie wieder in eine solche Situation zu kommen. Dafür freuen wir uns über jede Unterstützung.

In den letzten Monaten gab es viele Demonstrationen für eine offene, solidarische und ökologische Welt. Trotzdem verändern sich die Strukturen in der Gesellschaft nur langsam. Wir wissen, dass wir einen langen Atem brauchen. Kontinuierliches Agieren zahlt sich aus.

„Denn alles verändert sich, wenn du es veränderst!“

Wir brauchen Lösungen für die sozialen und ökologischen Fragen, damit Menschen überall auf der Welt ein gutes Leben haben können. Dafür brauchen wir keine Überwachung der Gesellschaft, keine Rüstungsexporte, keine Grenzzäune zwischen den Staaten, sondern Begegnungen zwischen Menschen.

Lasst uns gemeinsam am 8. Mai ein Zeichen setzen für den Frieden!

Kommt alle und feiert mit uns den Tag der Befreiung, das Ende des Zweiten Weltkriegs!


Bild: Nils Borgwardt

Der 8. Mai rückt näher – ein Blick zurück

Die Vorbereitungen für dieses Jahr laufen bereits. Einige Pläne sind schon besprochen.

Zuerst ein Blick zurück: Beim letzten 8. Mai waren es gut 1000 Menschen, die sich bunt und vielfältig bei den Protesten am 8. Mai gegen den Naziaufmarsch gezeigt haben – so viele wie noch nie. Mit dem Stadtspaziergang, dem Friedensfest mit Alice Angst, Ole Erik Olafson, Wieder in der Gegend, Lappalie, Restposten, Knurrhahn, Quint and the Sharks und Feine Sahne Fischfilet, dem lautstarken Feierprotest entlang der Nazistrecke und den vielen andere Aktionen ist es gelungen, den Nazis die Laune nachhaltig zu vermiesen. Trotz ihrer Bemühungen stagniert bei ihnen die Zahl der Teilnehmer*innen bei 180. Das war auch nach dem 8. Mai noch spürbar, weswegen wir 2019 daran anknüpfen wollen.

Zwei Filme prägten das Frühjahr: „Über Leben in Demmin“ war der Renner, nicht nur in Demmin.
Das löste viele Diskussionen aus, die noch länger wirken werden. Veranstaltungen zu Trauma, Russenkindern, Aufarbeitung der Geschichte,… wird es auch 2019 geben sowie Unterrichtsmaterial ist in Planung.

„Wildes Herz“ mit der Geschichte von Feine Sahne Fischfilet und Monchi lies die Emotionen steigen, lief in vielen Kinos, aber sollte im lokalen Kino im Besitz der Stadt nicht laufen. Es kam aber doch zur Aufführung in Demmin. Dies lief im Rahmen der Jugendaktionswochen „Stand up Demmöng“, welche neuen Schwung in die selbstbestimmte Jugendbeteiligung brachten mit Projektideen für eine jugendgerechte Stadt.

In der Woldeforst entstand endlich ein Gedenkort für die bei Zwangsarbeit ums Leben gekommenen sowjetischen Kriegsgefangenen.

AfD und Rechte versuchten im letzten Jahr mit viele Demos und Aktionen, noch mehr Einfluss zu bekommen. Die Ereignisse in Chemnitz waren ein trauriger Höhepunkt von Hetze und Gewalttätigkeiten gegen Geflüchtete und Andersdenkende. In Demmin war es wohl ein Auslöser für den Übergriff Anfang September.

Dagegen gab es vielfältige, zahlreiche Proteste. In Rostock kamen viele zu den erfolgreichen Demos gegen die AfD, deren Demos dadurch immer weniger Teilnehmer*innen hatten. Aber auch in anderen Städten liefen viele Aktivitäten für eine offene und solidarische Gesellschaft. Im Herbst der Solidarität ging es um Seebrücke, Miete, Kohleausstieg und vieles mehr.

Der Rechtsruck ist immer noch da, vom Spurwechsel ist nicht viel zu spüren.
Die Rechte feiert Erfolge in vielen europäischen Ländern, Brasilien, Türkei… und Deutschland exportiert weiter Waffen in Krisenregionen.
Rechte Netzwerke in Behörden wie NSU 2.0 werden öffentlich genauso wie Uniter oder Blutorden.
Die Regierung verschärft weiter die Ausgrenzungs- und Abschieberegelungen für Geflüchtete.

Wir brauchen einen langen Atem.

Wir brauchen Lösungen für die sozialen Fragen, damit Menschen auch in anderen Teilen der Welt nicht mehr so abgehängt sind. Wir brauchen ein freies Internet, ökologisches Handeln, eine offene und solidarische Gesellschaft.
Wir brauchen nicht noch mehr Kontrolle, nicht noch mehr Durchgriffsmöglichkeiten für die Polizei. Zivilgesellschaft stärken ist angesagt.

Am 8. Mai soll es wieder ein Friedensfest von 16 Uhr bis in den späten Abend im Hafen von Demmin geben. Ab 16.30 Uhr gibt es einen Stadtspaziergang und danach wieder viele Aktionen entlang der Strecke um das Kriegsende zu feiern. Genaueres dazu demnächst.

Hier kommen noch ein paar Links und Bilder vom letzten 8. Mai:

Bildergalerien: 1 234

Nordkurier, Ostseezeitung, NDR-Beitrag ist leider nicht mehr online, Endstation Rechts, BNR und viele mehr.
hier noch mal Nordkurier


Stadtspaziergang – Bild: Georg Schramm


Vielfältiger Protest in der Stadt – Bild: Demmin Nazifrei


Schwimmender Protest – Bild: Georg Schramm


Friedensfest im Hafen – Bild: Georg Schramm


Am Markt gibt es Konfetti, als die Nazis vorbeiziehen – Bild: Nils Borgwardt

25.3. in Rostock gegen die AfD – Interreligiöse Solidarität

Am 25. März marschiert die AfD wieder durch Rostock. Das wollen wir nicht reaktionslos hinnehmen. Wir treten für Menschenrechte ein und wehren uns gegen das diskriminierende Verhalten auf unseren Straßen. Schon im letzten Jahr zogen die AfD-Anhänger mehrmals durch Rostocker Stadtviertel.

Wir solidarisieren uns mit denen, die von ihnen angegriffen werden. Denn wir wollen, dass Rostock weiterhin vielfältig, tolerant und weltoffen bleibt. Dazu zählt auch die Religionsfreiheit eines jeden Menschen. Niemandem soll das Recht abgesprochen werden, eine Religion frei zu wählen und auszuüben. Jede Person soll in Freiheit und ohne Einschränkung des Glaubens leben dürfen.

Für Menschlichkeit statt rechter Hetze!

Komm mit uns auf die Straße und erhebe deine Stimme!
Rostock reicht´s!

23.3. Neubrandenburg: Demo gegen völkischen Chic

Im Januar eröffnete in der Stargarder Straße 10b in Neubrandenburg der Thor Steinar Laden „Tønsberg“ und wir wehren uns dagegen!

Da nach bald zwei Monaten der Naziladen in der Innenstadt immer noch besteht, ruft Neubrandenburg Nazifrei zusammen mit vielen anderen zu einer Demonstration durch Neubrandenburg vom Bahnhof bis zum Laden auf.
Für ein weltoffenes Neubrandenburg, gegen Rassismus und Ausgrenzung!

WARUM?!
Thor Steinar ist eben keine normale Modemarke und wird es auch niemals sein. Die Betreiber der einzelnen Shops in ganz Europa und auch die drei zentralen GmbHs mit Millionengewinnen weisen über Umwege oder auch direkt auf die radikale rechte Szene. Geld geht beim Kauf also an Rechtsradikale. Außerdem weisen die Motive auf den Klamotten in eine klare Richtung: Thor Steinar spielt trotz heutigen unauffälligeren Auftretens bewusst mit klar menschenverachtenden, geschichtsrevisionistischen und gestrigen Ideologien. Neben völkische-mythologischen Runenkrams findet sich bei vielen Motiven ein positiver Bezug zum Nationalsozialismus, dem 2. Weltkrieg und deutscher Kolonialgeschichte. Nebenher wird ein überholter Begriff von Männlichkeit hochgehalten und Gewalt glorifiziert.

Klar ist: Wer Steinar trägt, will sich als Teil der rechten Szene erkennbar machen, es ist ein identitätsstiftendes Merkmal für Nazis. Die ganze Firmenstrategie ist darauf ausgelegt, in der Grauzone diese Kundschaft zu erreichen und diesen eine Möglichkeit zu geben sich dezent nach Außen klar zu positionieren. Selbst der Verfassungsschutz erkennt diese Rolle an und im Bundestag und auch im Landtag M-V ist die Marke verboten.

UND JETZT?!
Wir lassen nicht zu, dass so ein Laden sich bei uns in der Stadt etabliert. Nicht nur der Ruf und das Bild der Stadt leiden enorm, viel wichtiger ist, dass diskriminierte Gruppen und quasi auch jede*r Andersdenkende in ihrem/seinem Alltag bedroht ist, wenn der rechte Thor Steinar Lifestyle Teil der Innenstadt wird. Wenn die Marke es schafft Alltag zu werden ist das eine Bedrohung für das demokratisch, vielfältige Zusammenleben in unserer Stadt und für eine angemessene Erinnerungskultur an die deutschen NS-Verbrechen.

Daher fordern wir die Stadt und die Vermieterin Tyroller auf Maßnahmen zu ergreifen und sich klar zu positionieren! Gerade die Vermieterin aus Erfurt, eng verknüpft mit der CDU, ist in der Lage den Mietvertrag zu kündigen und hat sich bisher noch mit keinem Wort geäußert. Der Neubrandenburger Oberbürgermeister Silvio Witt hat bisher seinen Worten gegen den Laden keine sichtbaren Taten folgen lassen. Dies gilt es zu ändern!

Keine Toleranz der Intoleranz!
Keine Geschäfte mit Nazis!

http://nbnazifrei.de/
facebook-event

Party am 26.12. im Café 3K in Demmin

Zum dritten Mal findet die andere Party am 26.12. im Cafe 3K in Demmin statt.
Diesmal im Programm:

ab 16 Uhr: Clown Flori (mit den bunten Luftballons), Tischkicker, Spiele, sowie Kaffee und Kuchen
ab 18 Uhr: interkulturelle Küche, syrisches und afghanisches Essen, Pizza,…
ab 19 Uhr: Live-Musik aus aller Welt mit Susann und Laura, alle Interessierten dürfen mitmusizieren
ab 20.30 Uhr: Musik und Tanz
um 22 Uhr ist es vorbei

Ort: Clara-Zetkin-Str. 16, Demmin

Eingeladen sind alle:
Weihnachtsgäste, die vielleicht früher einheimisch waren, neugierige Zugezogene, ehemalige Flüchtlinge und Einheimische, die ein wenig Abwechslung wollen.

Unsere Gesellschaft basiert auf den Menschenrechten und das aus vielen Gründen und Erfahrungen. Hass bringt uns nicht weiter. Doch wie wird die Welt friedlicher? Jeder Einzelne kann in kleinem Rahmen in seinem Wohnumfeld mit Toleranz und Verständigung etwas dazu beitragen anstatt das gesellschaftliche Zusammenwachsen zu gefährden.

Gefördert wird die Veranstaltung von der Ehrenamtsstiftung MV

Das Bundesinnenministerium verschärft leider immer noch die Regeln für Asylbewerber*innen und will schneller abschieben, auch in Kriegsgebiete. Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen sogar in Haft. Deswegen gibt es im Café 3K Informationen über das Bürger*innenasyl.

10.11. 14 Uhr Greifswald: „Für einen antirassistischen Feminismus – gegen die Hetze der AfD“

Gemeinsamer Aufruf der Initiative Seebrücke und Greifswald hilft zu den Protesten gegen die AfD am 10.11.

Anlässlich der Anfang Dezember in Marokko stattfindenden UN-Konferenz mobilisiert die AfD unter ihren rassistischen Anhänger*innen, um in Greifswald gegen die geplante Unterzeichnung des sogenannten „Flüchtlingspaktes“ zu protestieren. Bei dem 34-seitigen Papier, das von dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) ausgearbeitet wurde, handelt es sich lediglich um eine nicht-rechtsbindende Absichtserklärung, in welcher die Menschenrechte von Migrant*innen zumindest rhetorisch gestärkt werden sollen.

Dieser Akt ist rein symbolischer Natur und führt zu keinerlei Konsequenzen für irgendeinen der unterzeichnenden Staaten, geschweige denn verbessert er die furchtbare Lage der sich derzeit auf der Flucht befindenden Menschen. Als wäre dies an sich nicht schon schlimm genug, versuchen gerade europaweit verschiedenste politische Parteien und Gruppierungen aus dem rechten und konservativen Lager, das Thema für sich zu vereinnahmen. Auch die hiesige AfD schwadroniert in diesem Zusammenhang einmal mehr von angeblich aufgrund des Flüchtlingspaktes drohenden Einwanderungswellen, die „unsere Kultur“ zu vernichten drohen.
Mit ihrem Protest gegen die UN-Konferenz offenbart die Partei allerdings recht deutlich ihr wahres, rassistisches Gesicht. Wer gegen die uneingeschränkte Gültigkeit der Menschenrechte für alle Menschen, ganz gleich woher sie stammen mögen, plädiert und mit unhaltbaren Falschaussagen gegen Minderheiten und Migrant*innen hetzt, hat schon lange den Boden von Demokratie und Humanismus verlassen.

Neben den lokalen AfD-Akteuren Reuken und Kramer soll auf der Demonstration am kommenden Samstag auch Leyla Bilge sprechen, die seit Monaten bereits in ganz Deutschland mit ihrem pseudofeministischen und rassistischen Programm auf Tournee ist. Es muss angenommen werden, dass die AfD nach ihrem Scheitern in anderen norddeutschen Städten (z.B. Rostock) nun auf der Suche nach einem alternativen Ort ist, an dem sie ihre Demonstrationen mit weniger Gegenprotest durchführen kann.

Lasst uns zeigen, dass sie in Greifswald nicht willkommen sind und hier kein Platz für ihre absurde Propaganda ist! Kommt am Samstag nach Greifswald und setzt mit kreativen eigenen Aktionen oder dem Mitwirken bei den zahlreichen Protesten ein klares Zeichen gegen Rassismus und Fremdenhass! Lasst uns nach #unteilbar und We’ll come united auch in Greifswald zeigen, dass wir eine bunte und vielfältige Gesellschaft sind und dass das Herkunftsland oder die Hautfarbe eines Menschen keine Rolle spielt. Unsere Antwort auf den Hass der AfD lautet: Grenzenlose Solidarität!

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9.11. Mahnen, Gedenken, Erinnern – gemeinsam gegen Nazis!

Die AfD will mal wieder demonstrieren, am 9.11. in Schwerin und Stralsund, am 10.11. in Greifswald.

Zeigen wir, dass der 9.11., der Tag der Reichspogromnacht, kein Tag für die Verbreitung von altem und neuem Hass gegen Menschen ist. Wir rufen auf zum vielfältigen, friedlichen Protest gegen die AfD-Veranstaltung in MV auf.

mehr Infos: Stralsund für alle

und Schwerin für alle

und Greifswald für alle

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6.11. Veranstaltung: Was bedeutet es, an Krieg zu denken?

Eine öffentliche Gesprächsrunde anlässlich des 100. Jahrestages des Ende des I. Weltkrieges

Mit: Anne Drescher, Historikerin und Landesbeauftragte (LSTU MV), Philipp Kuwert, Traumaforscher (Uni Greifswald). Thomas Stamm-Kuhlmann, Historiker (Uni Greifswald), Julia Gechter und Johanna Huth (Filmemacherinnen)

am 6. November, 19 Uhr, in die Aula des Goethe-Gymnasiums Demmin

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen

Der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung des DemokratieLaden Anklam in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Demmin St. Bartholomaei

Nähere Informationen unter https://www.demokratieladen.de/veranstaltungen/

Die Hetze eines Thomas de Jesus Fernandes – heute in Demmin

Bekannt wurde de Jesus Fernandez durch abfällige Bemerkungen gegen ältere Menschen, sozial Benachteiligte, Geflüchtete, Schwulen und Lesben und anderes „Ungeziefer“.

Heute versucht sich Thomas de Jesus Fernandes um 19 Uhr im Tannenrestaurant in Demmin in der Kritik an den Wohlfahrtsverbänden.
Der Landtagsabgeordnete der AfD ist vom rechten Rand der Partei und es geht es ihm mehr darum, die soziale Arbeit im Land generell zu diskreditieren. Sein Pauschalvorwurf gegenüber den Wohlfahrtsverbänden ist ein Schlag ins Gesicht für alle haupt- und ehrenamtlich Tätigen in der Sozialarbeit.
Er will die persönliche Verfehlungen einzelner zu nutzen, um die Struktur der Wohlfahrtsverbände komplett zu zerschlagen.

Auf Wikipedia steht:
Im August 2017 wurden Protokolle eines Chats unter AfD-Mitgliedern bekannt, unter denen auch Thomas de Jesus Fernandes war. In diesen Protokollen, deren Veröffentlichung zum Rücktritt von AfD-Vizefraktionschef im Landtag Mecklenburg-Vorpommern Holger Arppe führte, antwortete de Jesus Fernandes Arppe auf dessen Beitrag „Ich kann mir jetzt erklären, warum Revolutionen immer so blutig verliefen. Da muss man einfach ausrasten und erstmal das ganze rotgrüne Geschmeiß aufs Schafott schicken. Und dann das Fallbeil hoch und runter, dass die Schwarte kracht!“ mit den Worten „Du weißt aber schon das dieses Rotgrüne Geschmeiß trotz ihrer Abartigkeit nur willfähige [sic]* Erfüllungsgehilfen sind.“
Auf eine andere Eingabe seitens Arppe: „Er glaubt, dass es fast schon zu spät ist, da der Organisationsvorsprung der Linken kaum noch aufzuholen ist. Und wenn jetzt auch noch die AfD scheitert, dann ist es eben gut, wenn man einen Schrank voller Gewehre und ne Munitionskiste in der Garage hat.“ antwortete de Jesus Fernandes mit den Worten: „Recht hat er!“
Gegen mehrfache weitere gewaltverherrlichende Phantasien gegen politische Gegner, die von Arppe und anderen Mitgliedern des Chats geäußert wurden, erhob de Jesus Fernandes laut der Protokolle keinen Widerspruch, sondern reagierte nicht.

Arppe ist nach öffentlichem Druck aus der AfD rausgegangen(worden).

Hersel, de Jesus Fernandes und andere sind immer noch Teil der AfD.

Sandro Hersel von der AfD, der sein Wahlkreisbüro in Demmin hat, machte Feststellungen wie „Gestern war Willkommensfest in Greifswald, 50 Rentner, 50 Studenten, 10 Fahrradneger“. Im April 2015 verteidigte Hersel im Chat Angriffe auf Flüchtlingsheime: „Wir brauchen mal den Mut, die Meinung umzukehren. Brennende Flüchtlingsheime sind kein Akt der Aggression, sondern eine Akt der Verzweiflung gegen Beschlüsse von oben“

Gegen solche Hetze gilt es aktiv zu werden!

Chat-Ausschnitt vom 1. September 2015, weitere Beteiligte u.a. Sandro Hersel und Thomas De Jesus Fernandes

Was geht in Nordsyrien? Ausstellungen und Vortrag über Selbstverwaltung und Frauenprojekte

Was hat der Frühling der Frauen in Rojava mit Demmin zu tun? Dieser Frage widmet sich der Vortrag zweier Referentinnen der Stiftung der Freien Frauen in Rojava (WJAR).
Am 30.10. lädt der Demminer Bürger e. V. in das Café 3K in der Clara-Zetkin-Straße 16 in Demmin ein. Ab 18 Uhr erzählen Annett Bender und Ruken Derya vom Aufbau selbstverwalteter gesellschaftlicher Strukturen in der nordsyrischen Provinz Rojava. Gemeinsam wird im Anschluss darüber diskutiert, welche Impulse der ökologische, feministische und demokratische Aufbau des Frauendorfs „Jinwar“ in Nordsyrien für Demmin und seine Region bietet.

Anlass der Info- und Diskussionsveranstaltung ist die Eröffnung gleich zweier Ausstellungen in Demmin. 3 Wochen lang können Besucher*innen im Café 3K donnerstags bis sonntags von 14 Uhr bis 18 Uhr die Exponate der Ausstellung „Rojava – Frühling der Frauen“ anschauen. Parallel dazu wird die Ausstellung „Jinwar – das Dorf der freien Frauen“ gezeigt. Neuer Ort: Kleine Galerie im Marienhain, Demmin.

„Was geht in Nordsyrien?“ ist Teil von Weltwechsel – einer der größten Veranstaltungsreihen in Mecklenburg-Vorpommern. Weltwechsel wird vom Eine-Welt-Landesnetzwerk koordiniert. Rund 50 Vereine, Initiativen, Stiftungen und Verbände haben über 80 Vorträge, Lesungen, Workshops, Ausstellungen und Theatervorstellungen im gesamten Bundesland organisiert. In diesem Jahr beschäftigen sie sich alle mit Wachstumskritik. Finanziert wird die Reihe von Engagement Global, der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung, der Stiftung Nord-Süd-Brücken, dem Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche und dem Land Mecklenburg-Vorpommern.
http://www.eine-welt-mv.de/weltwechsel

mehr Infos zu den Ausstellungen: http://rojavafruehlingderfrauen.blogsport.eu und https://jinwar.org/

Am 10.11. in Greifswald gegen die Hetze der AfD

Erste Info gegen geplante AfD-Demo in Greifswald

Für den 10. November 2018 plant die AfD in Greifswald Kundgebung und Demonstration unter dem Titel „Nein zum globalen Migrationspakt“. Beginn soll um 16 Uhr an der Europakreuzung sein.
Wir rufen alle auf, denen Solidarität und Nächstenliebe mit den Schwachen, den Benachteiligten, den Flüchtlingen wichtig sind; alle, die miteinander friedlich und ohne rassistische Hetze, Verleumdungen und Bedrohungen leben möchten.

Zeigt, dass der Tag, an dessen Morgen vor 80 Jahren der Schrecken der Reichspogromnacht sichtbar wurde, erst recht kein Tag für die Verbreitung von altem und neuem Hass gegen Menschen ist.
Wir rufen auf zum Protest gegen die AfD-Veranstaltung in unserer Stadt. Entwickelt Ideen, macht mit, nehmt Kontakt zu uns auf… Weitere Informationen werden folgen.

Das Bündnis „Greifswald für alle“

19.10.: Buchlesung: Gewaltfreier Widerstand in islamischen und arabischen Gesellschaften – Im Kampf gegen die Tyrannei

Gewaltfreien, zivilen Widerstand gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit gibt es nicht nur in Europa, sondern auch in islamischen und arabischen Gesellschaften.

Die Kriege im Mittleren Osten und in der afrikanischen Sahelzone treffen vor allem ZivilistInnen und zwingen Millionen zur Flucht. Viele Medien stellen als Handelnde nur die bewaffneten Militärs und Milizen dar, denen eine angeblich passive, ihnen ausgelieferte Bevölkerung gegenübersteht. Dieses Bild lässt zunehmend in Vergessenheit geraten, dass in den arabischen Aufständen 2011 Militärdiktaturen auf gewaltfreie Weise gestürzt oder ins Wanken gebracht worden sind.

Der erste Teil des Buches dokumentiert die syrische gewaltfreie Massenbewegung während der Jahre 2011 bis 2013. Die Texte der syrischen gewaltfreien RevolutionärInnen und Graswurzel-JournalistInnen schildern u.a. die Aktionen von Frauen, die zu Beginn der Massenproteste eine besondere Rolle gespielt haben. Beschrieben werden die Freien Frauen Darayyas, das Mazaya-Frauenzentrum oder die in der arabischen Welt bekannte Schauspielerin Fadwa Suleiman, die mit den Mitteln der Kunst gegen die Tyrannei des al-Assad-Regimes kämpfte. Erinnert wird außerdem an den Einfluss des Anarchisten Omar Aziz auf die entstehende Rätebewegung in Stadtteilen und Regionen Syriens sowie an Jawdat Said, den wichtigsten Theoretiker der Syrischen Bewegung für Gewaltfreiheit. Die Gründung der Freien Syrischen Armee (FSA), neue islamistische Tyranneien sowie Interventionskriege machten aus dem Traum der sozialen Revolution jedoch einen Albtraum.

Der zweite Teil des Buches informiert über die gewaltfreie Massenbewegung im Sudan von 1983 bis 1985. Sie wurde wesentlich durch den Sufi, Antikolonialisten und libertären Interpreten des Koran, Mahmud Taha, und seine Organisation Republikanische Brüder geprägt. Ihr gelang es, die Militärdiktatur an-Numairis, der seine Tyrannei als säkular-„sozialistischer“ Putschist in der Tradition der jungen Offiziere von Nasser bis Gaddafi begründete, aber später als Verbündeter der Muslimbrüder die Scharia einführte, entscheidend zu schwächen. Taha wurde als „Ketzer“ verurteilt und 1985 hingerichtet. Er hatte ein Konzept für ein föderalistisches System entwickelt, das den Krieg zwischen Nord- und Südsudan entschärft und den späteren Massenmord in Darfur möglicherweise verhindert hätte.

Lou Marin (Mitherausgeber des Buches) liest aus dem Buch, danach gibt es eine gemeinsame Diskussion.

am Freitag, 19.10. um 18 Uhr im Café 3K, Clara-Zetkin-Str. 16, Demmin
Der Eintritt ist frei.

weitere Veranstaltung:
Was geht in Nordsyrien?
Di, 30. Oktober | 18:00

Eine Referentin der Stiftung der Freien Frau in Rojava (WJAR) berichtet über die Grundsätze des demokratischen Konföderalismus und Frauenorganisierung in der demokratischen Föderation Nordsyrien. Dieser Abend eröffnet zugleich die Ausstellung „Rojava – Frühling der Frauen“, die bis zum 17. November am selben Ort zu sehen sein wird

20.10. Für ein solidarisches Rostock – der AfD zeigen, dass ihre Hetze unerwünscht ist

Die #unteilbar-Demo in Berlin war ein starkes Zeichen. Jetzt gilt es dran zu bleiben und am 20.10. in Rostock wieder zu zeigen: #wirsindmehr
Deswegen unterstützen wir aktiv Rostock nazifrei, schaut euch den Aufruf an:

https://www.facebook.com/events/286610138840475/