Erster Rückblick auf den 3.11.

Der Aktionstag gestern war wirklich ne runde Sache.
Die beiden Veranstaltungen waren richtig gut besucht mit ca. 140 bei der ersten und ca. 120 bei der zweiten. Die Stühle reichten nur für die Hälfte der Anwesenden. Der NSU-Bericht war sehr detailreich und schokierend. In der Podiumsdiskussion wurde reflektiert über die Vielfalt des Widerstands und die verschiedenen Ansätze, aber auch die unterschiedlichen Bedingungen in Dresden, Greifswald und Demmin.
Auch wenn zwei solche Veranstaltungen nacheinander ein wenig intensiv waren, diskutierten danach noch einige in Kleingruppen weiter. Überhaupt wurden viel diskutiert – und gefeiert.
Der Konzertsaal war richtig voll wie noch nie! Sowas hatte es generell in Demmin schon lange nicht mehr gegeben. Viele Menschen, die in der Region aufgewachsen sind haben sich wiedergetroffen und sich freudig umarmt. Für viele Jugendliche aus der Region war es wohl das Highlight des Jahres. Das fühlte sich nicht mehr an wie das Demmin, welches sie kennen. Auf der Straße vor dem Saal hörte der Regen zum Glück bald auf und gab es leckeres Essen sowie mehrere Feuer.
Je später der Abend desto mehr stieg die Stimmung. Die Bands gaben ihr Bestes, ein tolles Konzert, und dann kam der ersehnte Höhepunkt des Abends, der Auftritt von Feine Sahne, der mit einem kleinen Feuerwerk endete. Danach feierten noch viele bis in die frühen Morgenstunden, auch die extra aus Berlin und Hamburg mit dem Bus angereisten.

Der Nordkurier hat schon einen Artikel online.

Weiteres dazu sowie Bilder folgen die Tage, denn die Feier war wirklich intensiv.

Bis dahin gibt es LeserInnenbriefe vom 3.11. zum Ulanen-Gedenken

Nett zum Anhören beim Lesen der Briefe ist eine weitere Folge von
Marc-Uwe Kling und das Känguru