Refugees welcome!

Derzeit ist Wahlkampf und an viele Stellen ist auch Rassismus/Rechtsradikalismus ein Thema.
Die Ressentiments in weiten Teilen der Bevölkerung werden dabei aber kaum diskutiert.

Jetzt wurde gerade eine Demonstration am 19.10. angekündigt, die auch nach dem Wahltag den rassistischer Alltag und die Lebensrealität von Flüchtlingen zum Thema machen will:

Aus dem Aufruf:
Ähnlich wie Anfang der 1990er Jahre zeigt sich die herrschende Politik auch heute unfähig und unwillig, sich dem rassistischen Aufbegehren von BürgerInnen und Neonazis entgegenzustellen. Stattdessen werden Asylsuchende mit einer konstruierten „Einwanderung in die Sozialsysteme“ zu Sündenböcken für gesellschaftliche und soziale Probleme gemacht und das Recht auf Asyl von der neoliberalen Sparpolitik als unbezahlbar dargestellt. (…) „Wir haben Jahre gebraucht und viele lebensgefährliche Situationen auf uns genommen, um diese Festung zu überwinden und Schutz in Europa zu suchen. Nun leben wir hier immer noch in ständiger Unruhe und Angst, eingesperrt in einem Lager und isoliert durch die Gesellschaft um uns herum. Die hassen die Flüchtlinge.“ Remsi, 17 Jahre, geflüchtet aus Afghanistan, seit 28 Monaten im Lager in Anklam.

Der gesamte Aufruftext zur Demonstration ist hier zu finden.

Die Demonstration ist eine gemeinsame Aktion von Antifa Rostock, Stop_it-Kampagne und Defiant HGW

Solidarität mit den Geflüchteten!