Ausgeschlossen aus der „deutschen Volksgemeinschaft“: Davidsohn, Kotlarski und andere

Veranstaltung des Demminer Regionalmuseums im Begleitprogramm zur stadtgeschichtlichen Ausstellung „Demmin auf der Straße“

Sonntag, 10. November 2013, 10.30 Uhr
Stadtspaziergang anlässlich des Gedenkens an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9. zum 10. November 1938


Der historische Stadtrundgang am 8.5.2013 vor der ehemaligen Synagoge (Foto: OS)

Ausgeschlossen aus der „deutschen Volksgemeinschaft“:
Davidsohn, Kotlarski und andere.

Unter diesem Titel erinnern wir an vertriebene und ermordete Juden aus Demmin, an politisch Diskriminierte und Verfolgte, an ausländische Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen und Kriegsgefangene in der Stadt. Wir informieren über Orte und Ereignisse von nationalsozialistischer Repression, Gewalt und Hetze in der Stadt, über lokale NS-Organisationen und ihre Akteure.

Treffpunkt: 10.30 Uhr Bartholomaei-Kirche, an den Glocken
Dauer ca. 1 Stunde

Route:

Bartholomaei-Kirche (Zugang Breitscheidstraße) – Kahlden- und Frauenstraße – Luisentor (über Turmstraße) – Breitscheidstraße – Wiedemenstraße – Baustraße – Synagogenstraße – Schwedenwallweg – Nikolaistraße.

An den „Stolpersteinen“ für die ermordeten jüdischen Bewohner Demmins können Blumen abgelegt werden.