Willkommenskultur gemeinsam gestalten

Den Statistiken nach steigt die Zahl der Geflüchteten, die nach Deutschland kommen. Und so werden auch in unserer Region mehr Geflüchtete ankommen, was der Region nur gut tun kann.

Während des Historischen Spaziergangs

Denn meist wird nur gejammert über die Demographie, Abwanderung und anderes. Zwar kommen die Asylsuchenden hierher, weil sie die Verwaltung zugeteilt hat, aber einige sind trotzdem teilweise erst mal zufrieden, angekommen zu sein. Die Verbesserung der Bedingungen, unter denen sie hier leben, ist notwendig für ein menschenwürdiges Dasein.
Die viel besprochene Willkommenskultur ist ausbaufähig. Dafür braucht es mehr Initiativen von unten, denn die Ämter verwalten das Problem oft nur. Zwar wird auf Landesebene das Problem auch langsam erkannt, doch vor Ort sind die Schwierigkeiten unterschiedlich.
Sinnvoll wäre beispielsweise, mit den Schulen/Kindergärten, Vereinen, Verwaltung, Politik, mögliche zivilgesellschaftliche Kräfte,… vor Ort einen Runden Tisch zu veranstalten und zu schauen, was im Detail umzusetzen ist.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Broschüre: „Gemeinsam Willkommenskultur gestalten“ von der Amadeu-Antonio-Stiftung und Pro Asyl, die gerade erschienen ist und von der einige Beiträge online sind.

Wichtig ist ein offensiver Umgang, heißt nicht „wir müssen ….“ sondern „wir wollen Flüchtlinge aufnehmen, freuen uns auf mehr kulturelle Vielfalt … wollen die Aufgabe gemeinsam mit engagierten Menschen aus der Stadt angehen…“