Die NPD: In Demmin einfach untergegangen

Nur ganz wenige hartgesottene Passant_innen, besser gesagt Sympathisant_innen, trauten sich noch an den Stand der NPD in Demmin. Von der Kundgebung war kaum was zu hören, denn von 13 Uhr bis 14.30 gingen die Verlautbarungen der Neo-Nazis im Lärm unter. Ca. 40 bis 50 Menschen taten ihren Unmut kund und zeigten der NPD klare Kante. Auch ein paar Vertreter der Stadtspitze protestierten neben einige aus den Fraktionen der Stadt gegen die menschenverachtende Hetze der NPD.

Die Polizei sorgte meist nur für den Abstand der Demonstrant_innen. Bei den wenigen Kontakten, die es doch noch gab, wirkten die bezahlten NPDler sehr angespannt. Ein paar kleine Rangeleien teilte sie aus. Aber wenn die Gelegenheit gewesen wäre, hätte die Neo-Nazis gerne zugeschlagen, wie sie selbst indirekt ausdrückten. Für ihre kriminellen Machenschaften sind sie bekannt. Doch zum Glück kam es diesmal nicht dazu.

Einige Demonstrant_innen nutzen die Fläche zum Juggern.

In Demmin war nur noch ein Kleinbus mit einem Stand zu sehen, der mit Norman Runge, Hannes Welchar, Frank Klawitter, Daniel Ohm und Stefan Kunz besetzt war.

In Malchin und Demmin haben sie übrigens die Sonnenschirme, von denen in Stavenhagen einer im wahrsten Sinne das Wortes unter die Räder kam, nicht wieder aufgebaut. In Malchin war der „Andrang“ bei der NPD nicht größer als in Stavenhagen.

Dazu ein Bericht vom Nordkurier