Historischer Mahngang am 8. Mai 2014

Beginn: 17.30 beziehungsweise im Anschluss der Veranstaltung in der Kirche
Ende: voraussichtlich 19 Uhr.

Veranstaltet_innen: Ak­ti­ons­bünd­nis 8. Mai und Demminer Regionalmuseum

Route:
Bartholomaei-Kirche/an den Glocken > Marktplatz > Breitscheidstraße > Clara-Zetkin-Straße > Reiferrstraße > Bergstraße > Pfarrer-Wessels-Straße (Ende)

Stationen / Themen:
1. Bartholomaei-Kirche: Erster sowjetischer Friedhof

2. Marktplatz:
Winterhilfswerk der Nationalsozialistische Volkswohlfahrt
Alltag und Mitmachen im Nationalsozialismus

3. Breitscheidstraße / Neubaublock hinter der Volksbank (früher: Luisenstr. 22):
Kein Stolperstein für die emigrierte Jüdin Rosa Lewinsky?

4. Luisentor: 1936-1945 HJ-Heim
Aus den Erinnerungen von Reimund Blühm, geb. 1929

5. Clara-Zetkin-Straße / Kreuzung Treptower Straße:
Führerkult. Anklamer Straße wird Adolf-Hitler-Straße.

6. Goethestraße / Katholische Kirche:
Rassisch und politisch Verfolgte des Nationalsozialismus (Geschwister Davidsohn, Pfarrer Adolf Nolewaika)
Blumenablage an den Stolpersteinen, Goethestr. 3, möglich.

7. Bergstraße / Jüdischer Friedhof: Informationen zu den dort Begrabenen.
Ansprache des Landesrabbiners von Mecklenburg-Vorpommern, Herrn William Wolff
Keine Blumen hier ablegen sondern Steine! Männer tragen Kopfbedeckung!

8. Pfarrer-Wessels-Straße 2 / Barlachplatz (Ende des Mahnganges):
Kriegsgefangenenmeldestelle der Wehrmacht (im Quergebäude der einstigen Ostkaserne) und zweiter sowjetischer Friedhof / sowjetische Kriegsgefangene
Blumenablage am Friedhof möglich.


Der historische Stadtrundgang am 8.5.2013 vor der ehemaligen Synagoge (Foto: OS)