Weitere Infos zum Fackelmarsch in Güstrow am 18.10.

Unter dem Motto „Kinder sind unsere Zukunft“ will die Initiative „Güstrow wehrt sich gegen Asylmissbrauch“ am Samstag ab 16.30 am Rathaus startend einen „Fackelumzug für groß und klein ohne Gewalt gegen Asylmissbrauch“ veranstalten, zu dem es bei facebook schon 93 Zusagen gibt. Ganz unpolitisch wollen die Nazis so mir ihren Inhalten Akzeptanz finden.
Damit dies nicht gelingt, hat sich ein breites Bündnis gebildet aus Gewerkschaften, antirassistischen Gruppen, Parteien, Einzelpersonen sowie Bündnissen gegen rechts aus anderen Bereichen von MV.
Um 13 Uhr startet in Güstrow ein Herbstfest am Pferdemarkt. Ein vielfältiges Programm gibt es am Nachmittag bis in den Abend hinein, bei dem auch über die Lebenssituation von Flüchtlingen informiert wird. Auf dem Markt und am Borwinbrunnen gibt es jeweils eine Mahnwache.

Refugee welcome

Das Ziel der Nazis ist vermutlich das neu entstehende, dritte Flüchtlingsheim in der Südstadt. In dem leergezogenen Wohnblock in der Werner-Seelenbinder-Straße 9-12 ist der Bezug ist ab dem 1. Dezember vorgesehen. Angemeldet ist der Fackelmarsch bis 23 Uhr. Mal schauen, ob ihnen nicht vorher die Puste / die Fackeln ausgehen.
Auf dem Herbstfest ist als ein Programmpunkt auch buntes Geistertreiben angesagt.

Nachtrag: Das Herbstfest war schon lange geplant und wird durch den Anlass ein wenig vergrößert.
Die Nazis in Güstrow hetzten schon im letzten Jahr intensiv gegen die Flüchlinge und wollen vermutlich mit dem Fackelmarsch das Herbstfest stören. So viele wie März 2013 beim Marsch gegen das Flüchtlingsheim in Güstrow-Dettmannsdorf werden es wohl nicht werden.