17. Mai: Öffentliche Einweihung der Kriegsgräberstätte für in der Munitionsanstalt Woldeforst ums Leben gekommene Kriegsgefangene

Ausblick auf nach dem 8. Mai:

Donnerstag, 17. Mai 2018, 11.00 Uhr Demmin-Woldeforst

Öffentliche Einweihung der Kriegsgräberstätte für in der Munitionsanstalt Woldeforst ums Leben gekommene Kriegsgefangene.

Ort: Am Rand der Woldeforster Straße kurz vor der Biegung nach Seedorf

Die Gräberstätte erinnert namentlich an 124 sowjetische Kriegsgefangene, die ab 1. Dezember 1941 für den Ausbau und Betrieb des Wehrmachtsobjektes eingesetzt wurden und dort starben, mehr als zwei Drittel davon in den ersten zwei Monaten nach Einsatzbeginn.

Die Namen stammen aus der Datenbank zu sowjetischen Kriegsgefangenen in Deutschland der Dokumentationsstelle der Stiftung Sächsische Gedenkstätten in Dresden. Das Demminer Regionalmuseum erhielt sie 2012, als es im Rahmen der Aktivitäten des Demminer Aktionsbündnisses 8. Mai nach Dresden fahren und zwei Tage in der Datenbank recherchieren konnte. Die vorläufige Totenliste bildete die Basis dafür, dass der Verband der Deutschen Kriegsgräberfürsorge und die Stadt Demmin nahe des Massengrabes der sowjetischen Kriegsgefangenen eine Gräberstätte errichteten und „das Russengrab“ in der Woldeforst 73 Jahre nach dem Kriegsende im öffentlichen Gedenken einen Platz erhält.


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