Auf das es nie wieder ein Auschwitz gibt!

„Während ich die ersten Bilder von Auschwitz in der Schule sah, wurde mir so schlecht, dass ich mich übergeben musste. Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, dass Menschen sich an so etwas beteiligen“
Es ist wichtig, immer wieder daran zu erinnern, wie grausam und vernichtend diese Konzentrationslager vor allem für jüdische Menschen waren, die zu Millionen getötet wurden. Drei Demminer Juden wurden im KZ getötet, andere konnten fliehen, bei einigen ist unklar, was aus ihnen geworden ist. Viele verließen die Stadt schon vor 1938, weil der antisemitische Druck zu groß war.
In der Munitionsfabrik in der Woldeforst im Norden Demmins starben die sowjetischen Kriegsgefangenen bei kräfteraubender Zwangsarbeit sehr schnell an Kälte, Krankheiten und Unterernährung.
Der katholischen Priester Nolewaika kam 1940 ins KZ Dachau und starb 1951 an Spätfolgen.

Heute gab es dazu eine Veranstaltung in der katholischen Kirche von Demmin und ein Gedenken am Barlachplatz.

Leider war die AfD anwesend und legte neben vielen anderen auch ein Blumengebinde ab.

Danach legten einige noch Blumen an die polierten Stolpersteine.

Stolpersteine für Lisbeth und Arnold Davidsohn

Stolperstein für Grete Davidsohn

Bilder: Demmin Nazifrei


0 Antworten auf „Auf das es nie wieder ein Auschwitz gibt!“


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


eins + vier =