Der 8. Mai 2021 – ein Tag um zu feiern !

Der 8. Mai ist ein Bezugspunkt in der Erinnerungspolitik. Es ist der Tag der Befreiung vom Faschismus und des Kriegsendes.
Daraus zu lernen bedeutet:
- AfD, NPD und ihre Verbündeten aufzuhalten,
- das Treiben gewalttätiger und mordender Neonazis zu unterbinden, ihre Netzwerke in Polizei, Bundeswehr aufzudecken und aufzulösen,
- einzugreifen, wenn Jüdinnen und Juden, Muslime, Roma und Sinti und andere, die nicht in das Weltbild von Nazis passen, beleidigt und angegriffen werden,
- Geflüchtete in Deutschland aufzunehmen,
- die Logik des Militärischen zu durchbrechen und Waffenexporte zu verhindern.

Mit der unteilbaren Menschenwürde ist nicht vereinbar, dass hunderte im Mittelmeer ertrinken und Geflüchtete nicht aus griechischen und bosnischen Lagern evakuiert werden. Gesundheit, Bildung, ein gutes Leben für alle wollen wir. Und es ist machbar.

Wir wollen erinnern an Menschen wie Sophie Scholl, die sich gegen das Naziregime gestellt hat und dafür 1943 ermordet wurde. Ihr Geburtstag jährt sich am 09. Mai zum 100sten Mal.

Am 8. Mai wollen wir erinnern aber auch feiern. Den Frieden feiern und wir wollen eintreten für eine offene, solidarische und ökologische Gesellschaft, um positive Bezugspunkte für die Zukunft zu setzen. Der 8. Mai muss ein Feiertag werden!
„Dieser Tag soll ein Tag gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung jeglicher Form werden. Es soll außerdem darauf hingewirkt werden, dass an diesem Tag bundesweit Veranstaltungen zum Thema Antifaschismus durchgeführt werden.“ Beschluss des DGB-Bundeskongress 2018

Die NPD macht dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge keinen Trauermarsch – das freut uns und wir feiern um so fröhlicher.