Archiv der Kategorie 'andere Naziaufmärsche'

1. Mai: Vorbei ist vorbei – Stralsund bleibt bunt! Den Nazis entgegentreten

Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt ist das was wir mit Stralsund verbinden ! Doch anscheinend verbindet das nicht jede_r mit dieser Stadt…
Wie jedes Jahr versucht die rechtsextreme NPD den 1. Mai, den Tag der Arbeit, für ihre menschenverachtenden Ansichten zu missbrauchen und nutzt dabei die Ängste, Sorgen und Nöte der Bevölkerung schamlos aus.
Dieses Jahr ist Stralsund ihr Ziel. Mit einem Marsch durch die stralsunder Altstadt versucht sie, ihre rassistisch- nationalistischen Inhalte unter die Leute zu bringen.
Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzten und zeigen, dass Rassismus, Nationalismus und rechtes Gedankengut weder in Stralsund noch anderswo Platz findet.
Aus diesem Grund rufen wir dazu auf am 1. Mai ab 11 Uhr zur Kundgebung am Theaterplatz zu kommen.
Danach wird es innerhalb der Altstadt an verschiedenen Punkten Mahnwachen geben. Dort habt ihr die Möglichkeit euren Protest Ausdruck zu verleihen und den Nazis den Marsch und somit ihren Tag zu vermiesen.

Für ein weltoffenes und solidarisches Stralsund!

mehr Infos unter: https://www.facebook.com/1mhst/

Kein „Heldengedenken“ in Waren/Müritz!

Nach dem Vorbild der NSDAP und Wehrmacht – die im Jahre 1934 den Volkstrauertag zum „Heldengedenktag“ umfunktionierten und fortan nicht mehr den Toten des ersten Weltkrieges gedachten, sondern ihre „Helden“ feierten – hat sich die hiesige Neonaziszene für den 12.11.2016 mit einem Trauermarsch in Waren/Müritz angekündigt.

In unmittelbarer Nähe des Gedenksteins der gefallenen Soldat_innen der zwei Weltkriege, befindet sich ein Mahnmal der 224 im KZ Retzow-Waren ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer_innen. Wir werden kein „Heldengedenken“ in unmittelbarer Nähe eines Mahnmals für ermordete Antifaschist_innen zulassen. Wir werden keine Glorifizierung von und durch Faschist_innen zulassen.

Lasst uns gemeinsam mit unseren Genoss_innen aus Waren/Müritz das „Heldengedenken“ vermiesen und das Widerstands-Mahnmal vor Übergriffen schützen! Für eine freie und solidarische Gesellschaft, gegen Geschichtsrevisionismus, Glorifizierung und Folklore.

Kein Vergessen den NS-Opfern!
Kein Vergeben den NS-Täter_innen!

12. November 2016 // 16 Uhr // Parkfläche neben dem Mahnmal für die ermordeten Widerstandskämpfer_innen // Kietzstraße, Waren (Müritz)

Pastörs und die Scheiße

Udo Pastörs wollte an die Gegendemonstrierenden heute in Demmin Handzettel verteilen, aber das kam nicht gut an:

Von den Reden von Udo Pastörs kann hier leider wenig berichtet werden, weil die Protestierenden zu viel Lärm machten. Das meinte zumindest das Ordnungsamt MSE, weit bekannt durch sein kreatives Engagement.
Es waren ca. 10 Menschen im NPD-Dress anwesend und 10 weitere hörten zu. Ca. 30 zählte die Seite, die nichts mit Rassismus am Hut hat.
Nur Lärm bringt es aber auf die Dauer nicht. Das nächste mal sind die Protestierenden noch kreativer, war aus der Menge zu hören.

In Anklam gab es danach gegen die NPD genauso lautstarke Proteste. Dort war dann festzustellen, dass die NPD große Teile ihres Puklikums – einfach gestrickte Männer in Jogginghosen – zu den Protesten mitbringt, denn viele waren die Selben wie in Demmin.
Und parallel gab es zahlreiche Proteste bei den Infoständen der NPD in Greifswald

Bericht vom Nordkurier

10.8. um 12.30 in Demmin: Die NPD entlarven, damit sie nicht wieder in den Landtag einzieht!

Da die NPD um den erneuten Einzug in den Landtag bangen muss, will sie mit krassen Sprüchen auf sich aufmerksam machen. Morgen ab 13 Uhr will sie für eine Stunde auf dem Markt wieder ihre Hetze abgeben. Hauptthema werden wohl wieder die Flüchtlinge sein. Oft verstecken sie sich hinter populistischen Forderungen, doch die NPDler wollen die Demokratie abschaffen und einen Staat mit Führerstruktur, alles Andersdenkende soll ausgemerzt werden, wie damals.

Ab 12.30 ist eine Mahnwache vom Aktionsbündnis auf dem Markt angemeldet.
Auch einige Menschen aus der Stadtspitze wollen sich wieder gegen rechts positionieren.
Wir freuen uns über weitere Unterstützung von Menschen, die sich gegen Faschismus und Rassismus wehren.

So ählich wird es dann wohl morgen auf dem Markt aussehen:

NPD-Mini-Kundgebung am Montag, 17.03.2014, auf der anderen Seite zahlreiche Protestierende

NPD-Kundgebung am Mittwoch, 10.8. in Demmin

Der Wahlkampf läuft auf vollen Touren. Auch die NPD will jetzt nach Demmin kommen: am Mittwoch, 10.8.2016 von 13 – 14 Uhr soll es eine Versammlung auf dem Markt geben. Bei so kurzer Versammlungszeit deutet das auf eine Minikundgebung ohne marschieren hin. Aber auch das sollte nicht unkommentiert bleiben.
Also achtet auf weitere Ankündigungen!

Kurzer Rückblick auf den Naziaufmarsch heute

Schon vor 19 Uhr war klar, dass die Rassist_innen heute weniger auf die Straße bringen werden. Und es werden dann auch nur ca. 120, also nur die Hälfte von dem letzten Aufmarsch im November. Sie hetzten wie nicht anderes zu erwarten von Anfang bis Ende über die Flüchtlinge. Die Heimat sei das tollste und die „Gutmenschen“ würden die Welt nicht verstehen, weil halt nicht alle Menschen gleiche Rechte haben.
Die Gegendemo war mit ca. 50 Menschen ähnlich besucht wie bei den letzten Anlässen. Eine bunte Mischung aus Schüler_innen, Stadtvertreter_innen, Handwerker_innen,…
Die Nazis drehten dann noch eine Schleife und liefen vom Markt aus über Frauenstr, Gartenstr, ehemalige Gasanstalt und Baustr. wieder zum Markt, unterwegs mit kleinen Zwischenkundgebung. Dabei fiel ihnen aber nichts Neues ein, alles schon mal in den letzten Monaten gehört. Geredet hat am Anfang Andrejewski und dann weitgehend Norman Runge, beide sind NPD-Kader. Die Infrastruktur war wie beim 8. Mai und wurde komplett von der NPD gestellt. Begleitet war das Ganze von einem großen Polizeiaufgebot. Weiterer Berichte folgen noch.

Nachtrag: Bericht vom Nordkurier
Bericht von der Polizei

Anbei ein paar Impressionen von heute


Frontbanner der Nazis mit zwei Fackeln daneben

Infos für morgen

Hier noch das
Infotelefon für den 18.03.: 0160-62 080 18

Die Nazis laufen vom Markt aus eine Schleife durch die Stadt und beenden wieder am Markt.
Stellen wir uns den Nazis entgegen!
Wir freuen uns auf viele Menschen, die uns unterstützen wollen!

Der rechten Menschenfeindlichkeit am 18.3. in Demmin entgegentreten

Viele haben Angst vor Unbekanntem, vor zu viel Veränderung, suchen Sicherheit.
Doch Sicherheit findet sich nicht, in dem wir wieder Mauern bauen sondern in einem offenen, direkten Umgang miteinander. Nach dem Wahlsonntag gibt es Diskussionen, wie mit den Flüchtlingen weiter umzugehen ist. Aber eine neue Lage ergibt sich nicht. Schon seit Jahren gibt es Umfragen die auf rassistische Vorbehalte bei 20 bis 30 % der Bevölkerung hinweisen und das zeigt sich jetzt. Daneben spielen oft auch Sozialneid und anderes eine Rolle. Aber statt gegen die immer größer werdende Lücke zwischen arm und reich anzugehen, mehr Sozialwohnugen zu fordern oder anderes werden leider von vielen die Flüchtlinge beschuldigt.
In der Gesellschaft bekommen die Flüchtlinge aber auch viele Unterstützungsangebote von Freiwilligen, die sich für eine bessere Gesellschaft einsetzen. Die Polarisierung wird sichtbarer. Es gilt sich für eine emanzipierte Gesellschaft einzusetzen.
In Folge der letzten (Gesetzes-)Änderungen ist Deutschland/Europa aber schon weitgehend abgeschottet und die Flüchtlinge verzweifeln in Lagern wie Idomeni ohne eine sichtbare Perspektive.
1945 mussten viele Flüchtlinge, auch in der Demminer Region, aufgenommen werden, damals wurden sie als „Polaken“ beschimpft. Nicht nur die Menschen, die vor Nazideutschland ins Ausland fliehen mussten, trafen in der Fremde auf Ausgrenzung. Nach 70 Jahren scheint die Erinnerung verblasst und anscheinend wurde viel vergessen über den Krieg und seine Folgen. Heute geht es oft um die eigene Besitzstandswahrung. Dabei leben wir hier gut durch die billigen Ressourcen aus den ehemaligen Kolonien. Wirtschaftsgerechtigkeit sieht anderes aus, wodurch weitere Menschen fliehen.
Und für alle die den Islam als die Bedrohung sehen: Im Namen Christi wurden schon ganze Landstriche verwüstet wie im 30-jährigen Krieg und in Nordirland bekriegen sich noch heute Protestanten und Katholiken. Harmlos ist kaum eine Religion, aber es kommt doch auf den Umgang miteinander an. Und auch viele Islam-Gläubige wollen einen friedlichen und offenen Umgang miteinander. Über die Details hierbei zu diskutieren lohnt sich, den die Gleichberechtigung aller will erkämpft werden.

Am Freitag ab 19 Uhr
wollen nach längerer Pause wieder die Rassist_innen durch Demmin marschieren. Diesmal ist es organisiert von MVGIDA. Das heißt die Oberfläche ist vielleicht ein wenig anders als im November, aber es ist wieder von der NPD und ihrem Umfeld durchorganisiert und NPDler werden auch reden und wir werden sie auch wieder Nazis nennen. Die Nazis laufen vom Markt aus eine Schleife durch die Stadt und beenden wieder am Markt.


Frontbanner der Rassist_innen-Demo am 7.11. in Demmin

Alltagsrassismus bekämpfen, Fluchtursachen bekämpfen und Ausbeutung stoppen.
Und keine Waffenexporte! Die heizen nur die Kriege an!

Aufhebung der Abschottung von Europa!

Wir treffen uns am Freitag, 18.3.2016 um 18.30 auf dem Marktplatz in Demmin zur Gegenkundgebung. Infotelefon für den 18.03.: 0160-62 080 18

Refugee welcome!
MV für alle!

Letzte Infos für morgen

Morgen Nachmittag wollen wieder die Rassist_innen in Demmin demonstrieren. Ab 14.30 Ihr treffen sich alle, die die Flüchtlinge willkommen heißen, auf dem Marktplatz, um Farbe zu bekennen.
Die NeoNazis (und ein paar verwirrte Bürger_innen) wollen ihren Aufmarsch um 15 Uhr auf dem Markt beginnen. Danach wollen sie eine größere Runde durch die Innenstadt drehen, also mehr laufen als beim letzten Mal.

Uns geht es darum zu zeigen, dass wir keine Unterscheidung zwischen guten und schlechten Flüchtlingen machen und ein Recht auf Asyl für alle wollen. Die unwürdige Abschiebung von Albaner_innen, wie sie auch letzte Woche in Demmin stattgefunden hat, verurteilen wir. Bei der Abschiebungen wurden bestehende Gesetze teilweise ausgehebelt, um schnell abschieben zu können, um ein Exempel zu statuieren. Reiseunfähigkeitsbescheinigungen wurden ignoriert. Menschen die erklärterweise freiwillig gehen wollten wurden zwangsabgeschoben, nachts direkt am Bett wach gemacht und in einem Fall wurde die minderjährige Tochter zurückgelassen, da sie nicht aufgefunden wurde.

Morgen gibt es einen größeren Willkommenstisch für Flüchtlinge und wir stellen uns den Nazis entgegen.

Infotelefon für den 7.11.: 0160-62 080 18
Twitter-Hashtag:: #DM0711
Ermittlungsausschuss (nur am 7.11.): 0160-3709164

Hier noch ein paar Bilder von letzten Mal:
Zu sehen war der selbe Lautsprecherwagen wie beim 8. Mai

Auf der rechten Seite das Frontbanner der Nazis

Bekannte NeoNazis…

Willkommenstafel für Geflüchtete am 7.11. auf dem Markt

Um am Samstag bei der Kundgebung ab 14.30 Uhr auf dem Markt zu zeigen, dass es auch in Demmin viele Menschen gibt, die den geflüchteten Menschen helfen (siehe auch Hilfsnetzwerk Demmin), wird eine längerer Willkommenstisch aufgebaut mit lecker Essen und Getränken, zu der ihr auch gerne etwas beitragen könnt.
Herz statt Hetze! Refugee welcome!

Als Privatperson rufen auch der Bürgermeister Dr. Michael Koch und die Stadtpräsidentin Christiane Sack auf, am Samstag auf dem Markt Flagge zu zeigen gegen die Rassist_innen.

Stoppt die Hetze gegen Geflüchtete in Demmin am 7. November 2015

Zum zweiten Mal wollen die Rassist_innen diesen Herbst wieder in Demmin aufmarschieren, diesmal nicht als „Demminer Bürgerwehr“ (ist anscheinend nicht anschlussfähig genug) sondern als „Wir für Demmin“ mit einer von der Strahlen beschienenen weißen Taube. Unter anderem die MV-Patrioten rufen auf, Deutschland zu „retten“ vor den Geflüchteten. Ansonsten wird sich am Spektakel nicht viel ändern. Wahrscheinlich beten am 7.11. wieder mehr als 250 NeoNazis gemeinsam das „Vater unser“, auch wenn sie mit Religion sonst nicht viel anfangen können.

Der Anmelder ist wieder der gleiche wie beim letzten Mal und es rufen auch wieder die gleichen Kreise auf, so dass wir wieder einen von NPD dominierten Aufmarsch erwarten. Redner war am 26.9. unter anderem NPD-Abgeordneter Michael Andrejewski, der schon 1992 in Rostock-Lichtenhagen einer der geistigen Brandstifter war. Ab 15 Uhr wollen sie durch Demmin marschieren.
Stellen wir uns dem absurden Schauspiel entgegen!
Refugees welcome!

Kommt am 7.11. auf den Marktplatz nach Demmin und stellt euch gegen die Flüchtlingshetze. Eine Versammlung ist ab 14.30 Uhr angemeldet.

Infotelefon für den 7.11.: 0160-62 080 18
Twitter-Hashtag:: #DM0711
Ermittlungsausschuss (nur am 7.11.): 0160-3709164

Mit den Aktionen orientieren wir uns am Brölliner Aktionskonsens

Weitere Infos folgen noch

Hier noch ein Bild vom letzten rechten Aufmarsch am 26.9.2015

Letzte Vorbereitungen für morgen

Morgen wollen sie dann laufen ab 15 Uhr, die selbsternannte „Bürgerwehr“ von Demmin. Anzumerken ist, dass dazu wirklich Neo-Nazis aufrufen, die durch ihre Mneschenverachtung und Gewalt bekannt sind, keine AfD oder Patrioten wie bei MVGIDA. Das ist zwar auch meist von Neo-Nazis organisiert und dominiert, ist aber durchaus noch ein qualitätiver Unterschied.

Zur Route der Nazis gibt es einige Spekulationen, aber da sie außer Aufmerksamkeit zu erregen kein spezielles Ziel haben, ist ihnen vermutlich egal wie sie laufen, Hauptsache sie laufen. Auch eng an uns vorbei auf dem Gehweg wie am 8. Mai. Eine lange Marschstrecke werden sie aller Vorraussicht nach nicht haben. Das Wichtige ist, ihnen nicht die Straße zu überlassen und sie mit Protest einzudecken.

Wir treffen uns um 14.30 auf dem Markt in Demmin, bunt und laut.

Hier noch die Karte mit den Mahnwachen, wobei unklar ist, welche wie lange existiert, also bitte bei Bedarf das Infotelefon fragen.

Und hier noch ein Bild von den Vorbereitungen

Wichtige Infos zum 26.9. – Stoppt die „Demminer Bürgerwehr“

Wir treffen uns am 26.9. um 14.30 auf dem Markt am Rathaus.
Die „Bürgerwehr“ will am Markt ab 15 Uhr starten.

Angemeldet als Versammlungen sind noch Mahnwachen ab 14.30 Uhr in der Marienstr. (am Marienhain), im Meyenkrebs und in der Ernst-Moritz-Arndt-Str. Wie lange es diese Mahnwachen überhaupt gibt ist unklar und kann über das Infotelefon abgefragt werden.

Gerüchten zufolge laufen die Nazis nicht durch die ganze Stadt sondern haben nur eine kurze Route!

Ignorieren hilft nicht! Sagen wir den Nazis laut unsere Meinung (gerne auch mit Pfeifen, Tröten,…). Treten wir ihnen bunt und vielfältig entgegen. Solidarität mit den Geflüchteten!

Infotelefon für den 26.9.: 0160-62 080 18
Twitter-Hashtag:: #mvfueralle
Ermittlungsausschuss (nur am 26.9.): 0160-3709164

Mit den Aktionen orientieren wir uns am Brölliner Aktionskonsens

Die Asylsuchenden, die nach Deutschland kommen, fliehen vor Krieg und sehnen sich nach Frieden. Ebenso suchen sie für ihre Familien und sich die Chance auf ein besseres Leben – Ohne Armut, ohne Gewalt und ohne Hass.

Wer die Ängste innerhalb der Bevölkerung bewusst schürt, um gegen Menschen in Not zu hetzen, will bewusst ein Klima der Angst erzeugen. Den geistigen Brandstiftern von heute muss entschlossen entgegengetreten werden. In Demmin ist kein Platz für Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Egal wo wir her kommen, wir wollen diese Stadt zu einem besseren Ort für ALLE Menschen machen!

Demmin für alle!

Gegen die agressiver werdende Hetze der Rassist_innen und Nazis, die sich lautstark versuchen Gehör zu verschaffen, gibt es an viele Orten Proteste. Leider vergeht fast kein Tag, an dem sie nicht irgendwo in MV marschienen.
* 25.09.15 in Stralsund (Rock gegen Rechts Stralsund)
* 25.09.15 – 19:00 – NPD Kundgebung Burg Stargard Marktplatz
* 26.09.15 in Wismar (Wismar FÜR ALLE)
* 05.10.15 in Schwerin (Schwerin FÜR ALLE)

Solidarität mit den Geflüchteten – Neo-Nazi-Bürgerwehr am 26.09 in Demmin stoppen!!!

Für den 26.09 mobilisieren Neo-Nazis aus Demmin und Umland, um eine „Bürgerwehr“ zu gründen und gegen Flüchtlinge zu hetzen. Die „Aktionsgruppe Güstrow“ und die „Aktionsgruppe Freundeskreis MuP“ trommeln auf Facebook für die „Demminer Bürgerwehr“. Beide Aktionsgruppen sind gewalttätige Nazigruppierungen, eng mit der NPD verwoben, die aus ihrer menschenverachtenden Haltung keinen Hehl machen. Die Aktionsgruppe Güstrow tritt als „Bürgerwehr Güstrow“ auf und fiel in der Vergangenheit durch Drohungen und Übergriffe gegen Andersdenkende, Migranten und politisch engagierte Menschen auf. Die „Aktionsgruppe Freundeskreis MuP“ geht offen mit ihrer Gewalttätigkeit und Nazigesinnung um und kämpft für die „Nationale Revolution“.
Es ist nicht das erste Mal, dass Neo-Nazis in MV versuchen, sich als Hilfspolizei aufzuspielen, siehe auch den Artikel aus dem Nordkurier. Die Bildung von Bürgerwehren steht dabei ausdrücklich im historischen Kontext zu der Sturmabteilung (SA) der NSDAP.
Derzeit demonstrieren die Rassist_innen fast jeden Tag irgendwo in MV, sei es in Schwerin oder Güstrow, oder freitags in Burg Stargard, am 21.9. als MVGIDA in Boizenburg, am 25.9. als Patrioten in Stralsund und am 26.9. laufen sie auch in Wismar als „Deutschland wehrt sich“. Überwältigend ist, als Gegenstück dazu, gleichzeitig die Hilfsbereitschaft für die Geflüchteten in der Bevölkerung.

Zur Realität in Demmin:
In Demmin leben derzeit etwa 11.000 Menschen. Aktuell gibt es knapp 200 Plätze für Geflüchtete in Demmin, wobei die Unterbringung dezentral, also in der ganzen Stadt verteilt, erfolgt. Die Menschen kommen aus Ghana, Syrien, Eritrea, Afganistan und anderswo. In weiteren Orten der Region werden noch Flüchtlingsunterkünfte entstehen. Im 20 km entfernten Basepohl entsteht vermutlich eine Erstaufnahmestelle mit 1000 Betten. Neben der offiziellen Verwaltung gibt einiges an Hilfe für Geflüchtete in Demmin und Umgebung. Um dies zu verbessern gibt es gerade einige Planungen.

Die Nazis wollen am 26.9. ab 15 Uhr vor allem gegen Flüchtlinge hetzen und dabei kreuz und quer durch Demmin laufen. Bei vergleichbaren Aufmärschen gegen Flüchtlinge in anderen Städten von MV sind sie aggressiv aufgetreten.

Für den 26.9. sind in Demmin bis jetzt vier Versammlungen ab 14.30 Uhr an verschiedenen Orten gegen die „Bürgerwehr“ angemeldet unter dem Motto: „Refugees welcome / Herzlich Willkommen den Flüchtlingen“
Über die Demoroute der Nazis gibt es noch keine Infos, nur dass sie um 15 Uhr starten wollen.
Weitere Planungen veröffentlichen wir vermutlich am Mittwoch.

Infotelefon am 26.9.: 0160-62 080 18
Twitter-Hashtag: #mvfueralle
Ermittlungsausschuss-Nummer folgt noch

Wer hier wen bedroht ist, ist wohl mehr als klar zuerkennen.
Zeigen wir, dass Demmin weltoffen, gastfreundlich und bunt ist.
Wir freuen uns auf Unterstützung aus anderen Dörfern und Städten, um den Nazis entschlossen entgegenzutreten.
Kommt am 26.9. nach Demmin.

Demmin für alle!

Stoppt die „Demminer Bürgerwehr“ am 26.9. – Gegenveranstaltungen in Planung

Fast jeden Tag hetzten die Rassist_innen derzeit in MV gegen die Flüchtlinge, jetzt gibt es auch für Demmin die Ankündigung einer „Bürgerwehr“.
Schon am 3. September geisterte dieser Aufruf durch WhatsApp und Facebook, gespickt mit rassistischen Kommentaren:

Beim Ordnungsamt lag noch keine Anmeldung vor. Jetzt wurde diese Anmeldung nachgeholt.
Seit heute kursiert auf Naziseiten jetzt ein Aufruf (gefunden auf Facebook bei der Aktionsgruppe Güstrow), am 26.9. in Demmin aufzutauchen.

Eine Gegenveranstaltung am Marienhain ab 14.30 Uhr ist schon angemeldet, weitere werden wahrscheinlich folgen.
Dort wollen wir Solidariät mit den Geflüchteten zeigen und jeder Flüchtlingshetze eine Absage erteilen. Weitere Infos folgen.
Kommt am 26.9. nach Demmin! Bürgerwehr stoppen!

Refugee welcome!

Demmin für alle!

Naziaufmarsch am 5.9. in Wismar stoppen

Unter dem Motto: „Gemeinsam für die Heimat“ wollen die Nazis am 5.9. ab 17 Uhr am ZOB startend durch die Innenstadt von Wismar marschieren.
Dagegen wehrt sich schon länger ein lokales Bündnis. Aus Proteste gegen die Flüchtlingshetze wurden mehrere Versammlungen angemeldet, unter anderem für den Wismarer Marktplatz unter dem Motto „Neugierig. Tolerant. Weltoffen.“ mit Informationsständen und Volksfestcharakter. Der Erlös kommt der Flüchtlingshilfe zugute.
Außerdem findet am kommenden Sonnabend an der Nikolaikirche eine „Willkommenstafel“ für Flüchtlinge statt und auf dem Sportplatz Kagenmarkt wird es ebenfalls eine Veranstaltung geben.

Kommt zahlreich zu den Protesten! Refugees welcome!

Weiter Infos erscheinen die nächsten Tage bei: http://wismarfueralle.blogsport.eu/ und bei facebook unter Wismar für alle

Mini-Kundgebungen der NPD morgen in Ludwigslust und übermorgen in Waren (Müritz)

Die NPD ist mal wieder mit ihrem Infostand mit Kundgebung unterwegs unter dem Motto: „Konsequent für die Interessen der Deutschen“, was auch die Hetze gegen Flüchtlinge beinhaltet.

Ludwigslust am 25.6. von 9.00-11.30 Uhr, wahrscheinlich in Nähe des Lindencenter
Gegenprotest ist angemeldet auf dem Alexandrinenplatz und wird laut – wer Zeit hat zu unterstützen ist herzlich willkommen!

Waren (Müritz) am 26.6.
zwischen 15 und 16 Uhr am Edeka auf dem Papenberg, Karl-Bartels-Straße 9
Beim Gegenprotest unter dem Motto „Für eine aktive Willkommenskultur“ sind Menschen von aus verschiedenen Zusammenhängen (Grüne, Linke, SPD,…) Kommt bitte zahlreich mit allem was mensch zum friedlichen aber lautstarken Demonstrieren braucht und gebt diese Info weiter!

Update zu Waren: Das Ziel der Hetze durch die Nazis ist morgen die Unterbringung der ersten 20 Flüchlinge in Waren, welche sich in räumlicher Nähe zu der Kundgebung befindet. Sinnvollerweise ist deswegen die Versammlung für aktive Willkommenskultur auch zwischen der Nazikundgebung und der Unterbringung der Flüchtlinge.

Mal schauen wieder so viel „Andrang“ am Stand ist wie das letzte Mal in Waren:

Bild aus Waren vom 19. Mai 2015 von enstation rechts

Stavenhagen steht auf gegen Rechts

Ca. 50 Menschen aus Stavenhagen und dem Umland demonstrierten heute ab 9 Uhr fröhlich und bunt auf dem Markt, als die NPD mit ihrem Fraktionsmobil auftauchte. Ein wenig isoliert standen die fünf rechten Gestalten auf der einen Ecke des Marktes und spulten vorgekaute Aufnahmen ab. „Inklusion ist der Kommunismus in der Schule“ und noch mehr verquollenes kam über die Lautsprecher. Peinlicherweise war noch die Begrüßung an die Menschen aus Waren von vorgestern dabei. Selbst die ortsansässigen Nazis trauten sich – anders als in Waren – selten an den Stand, blieben auf der anderen Seite vom Marktplatz und verdrückten sich bald wieder.

Mitglieder der Arbeitsloseninitiative, der AWO und der Linken sowie der Bürgermeister und der Stadtpräsident von Stavenhagen zeigten heute Flagge gegen Rassismus.

Vom Aktionsbündnis 8. Mai Demmin waren mehrere vor Ort

Hannes Welchar und seine Kamaraden auf der Suche nach Kundschaft…

Frank Klawitter hielt sich meist im Hintergrund

Ab 11 Uhr war dann der Spuk wieder vorbei.


Artikel im Nordkurier


PM der Linken

NPD-Kundgebungen in der Mecklenburgischen Seenplatte

Die NPD stand heute in Waren auf dem Markt mit einer Mini-Kundgebung um gegen Flüchtlinge zu hetzen. Die letzte Zeit war für die NPD nicht wirklich erfolgreich und sie muss um ihren Wiedereinzug in den Landtag fürchten. Aber so richig Anklang fanden die Nazis heute nicht. Die Gegendemonstrant_innen waren auch zahlreicher.

Am Donnerstag sind die Nazis von 9 Uhr bis 11 Uhr in Stavenhagen auf dem Markt mit voraussichtlich gleichem Inhalt und Erscheinungsbild.
Mal schauen wo sie noch auftauchen wollen in nächster Zeit.

Nachtrag: Die Linken haben auf dem Markt von Stavenhagen für Donnerstag eine Versammlung gegen die NPD-Kundgebung angemeldet.

Hier zwei Bilder von heute aus Waren (Müritz):

Die Bilder sind von Endstation Rechts

Heute NPD-Demo in Waren (Müritz) um 9.30 Uhr auf dem Neuen Markt / Demo von Geflüchteten am 30. Mai in Güstrow

Kurzfristig haben die Nazis in Waren jetzt etwas angemeldet.
Unter dem Titel „Wir sind nicht das Sozialamt der Welt – unsere Dörfer und Städte haben genug eigene Probleme“ wollen sie heute eine Kundgebung auf dem Neuen Markt abhalten. Das Thema haben sie gewechselt. Ursprünglich wollte Chris Knaak mit seinen Kamerad_innen am Samstag, 16. Mai „gegen System und Kapital“ auflaufen. Siehe auch Nordkurier. Der Mega-Event wird es wohl nicht werden. Trotzdem ist es wichtig gegen das NaziTreiben aktiv zu sein. SPD und Linke haben Mahnwachen angekündigt.

Nachtrag: Am Donnerstag sind die Nazis von 9 Uhr bis 11 Uhr in Stavenhagen auf dem Markt mit gleichem Inhalt. Und das ist wohl auch eher ein Infostand, der als Kundgebung angemeldet ist.

Übrigens:
Eigene Akzente setzen Geflüchtete am 30. Mai in Güstrow und organisieren eine Kundgebung mit anschließendem Info-Nachmittag in der Südstadt. Mehr dazu demnächst.

Naziaufmarsch am 16. Mai in Waren (Müritz) abgesagt !

Am Sonnabend planten die Nazis zur Müritz-Sail in Waren gegen „System und Kapital“ aufzumarschieren. Der Anmelder ist im direkten Umfeld von Doris Zutt (NPD-Stadtvertreterin). Jetzt haben sie es abgesagt. Der Landkreis hatte Druck gemacht und ein Verbot angekündigt (siehe auch Nordkurier). Aber wahrscheinlich rechnen sie derzeit nicht mit einer großen Mobilisierungsfähigkeit. Die letzten Aufmärsche in MV waren für die Nazis nicht motivierend. Der Aufmarsch in Waren soll an einem anderen Termin nachgeholt werden.

Der derzeit nächste NeoNazis-Aufmarsch in MV ist vermutlich Ende Mai der nächste MVgida-Aufzug, welche jetzt im Monatsrhythmus stattfinden sollen. Weitere Infos gibt es dazu noch nicht, aber vielleicht überlegen die sich das auch noch mal

Ein noch kommender, relevanter Naziaufmarsch ist am 6. Juni in Neuruppin
http://neuruppin.no-tddz.org/

Pressemitteilung vom Aktionsbündnis

Die Stadt Demmin hat unter anderem mit der Vorstellung des Buches von Florian Huber über die zahlreichen Menschen, die am Kriegsende ihre Kinder und sich selbst umgebracht haben, eine breite Diskussion über diese Ereignisse angestoßen und mit der anschließenden Konferenz versucht, mit Fachleuten die Hintergründe zu beleuchten. Wir unterstützen diesen Versuch und die damit verbundene öffentliche Debatte. Wir verstehen aber nicht, dass die Stadt gleichzeitig zulässt, dass das Demminer Regionalmuseum geschlossen wird. Dort wurde gerade in den zurückliegenden Jahren ernsthaft und professionell die Geschichte aufarbeitet und für die Öffentlichkeit dokumentiert und zugänglich gemacht.
Wir bedauern, dass der jährliche Fackelmarsch der NPD in Demmin am Tag der Befreiung auf der Konferenz „Schwierige Erinnerung“ in keiner Weise diskutiert wurde. Die NPD missbraucht die Geschichte Demmins für ihren Opferkult und vereinnahmt die Toten für ihre nationalistische Propaganda. Wie wir in Demmin damit umgehen, hat mit der Veröffentlichung des Buches auch internationale Aufmerksamkeit erhalten. Die FAZ schrieb dazu, es nähmen nur wenige Demminer_innen an Gegendemonstrationen gegen den NPD-Aufmarsch teil und die Stadt sei hilflos.
Das Aktionsbündnis widerspricht dieser fatalistischen Darstellung. Es haben im vergangenen Jahr rund 800 Menschen an den Gegendemonstrationen teilgenommen. Es wird leicht vergessen, dass aus der Umgebung Demmins und natürlich auch aus der Stadt selbst hunderte Jugendliche in den letzten Jahrzehnten abgewandert sind, um zu studieren und eine Arbeit zu suchen. Wir haben festgestellt, dass viele von ihnen sich von dem Missbrauch ihrer eigenen Geschichte durch die NPD betroffen fühlen und deshalb am 8. Mai nach Demmin kommen. Auch das gehört zum heutigen Umgang mit der Geschichte. Wir freuen uns, dass viele der jüngeren Generation sich ihrer Geschichte stellen und erwarten, dass sie ernst genommen werden. Das Aktionsbündnis hofft, dass die Verantwortlichen in Politik und Behörden in der Stadt, im Landkreis und im Land Mecklenburg-Vorpommerndies als Bereicherung der demokratischen Kultur und als Anregung betrachten.
Wir laden alle Demminer_innen zu den diesjährigen Veranstaltungen des Aktionsbündnisses vom 7. bis zum 9. Mai herzlich ein und freuen uns, dass in diesem Jahr nicht nur ein Franzose daran teilnimmt, sondern mehrere Gäste aus dem Ausland sich angekündigt haben.

Letzte Infos zum Naziaufmarsch am 1. Mai in Neubrandenburg

Am Freitag wollen NPD und Gefolgschaft durch die Oststadt marschieren und trifft sich um 12 Uhr in der Oststadt in der Helmut-Just-Straße. Mittlerweile ist nun auch die Route bekannt geworden. (siehe Karte unten)

Schaffen wir am 01. Mai 2015 in Neubrandenburg gemeinsam einen breit aufgestellten zivilgesellschaftlichen Widerstand, um den Nazis klar zu machen, dass sie und ihre Ideen weder hier noch anderswo erwünscht sind oder geduldet werden.

Treffpunkt für die Gegendemo: 10 Uhr // Salvador-Allende-Straße 15 (bei Rewe)
Ticker/Wap: demoticker.org (ab Freitag)
Twitter: @nbnazifrei (ab Freitag)
Hashtag: #1mNB
Weitere Infos: http://nbnazifrei.blogsport.eu/

Weiterhin sind folgende Kundgebungen in der Oststadt angemeldet:

Kundgebung von “Die Linke” – ab 11 Uhr Oststadt – Ecke Robert-Koch-Straße / Fritscheshofer Straße (Am Ihlenpool)

Kundgebung von “Bündnis 90 / Die Grüne” – ab 10 Uhr Oststadt – Ecke Ziolkowskistraße / Einsteinstraße Ziolkowskistr. / Keplerstr.

Kundgebung vom Verein “Latücht” – ab 10 Uhr Oststadt – Ecke Salvador-Allende-Str. / Kopernikusstr.

Straßenfest von der Friedenskirche und dem Stadtteilbüro Oststadt – ab 10 Uhr Oststadt – Markscheiderweg (bei der Geflüchtetetenunterkunft)

Critcal Mass von “Critical Mass Neubrndenburg” – ab 10 Uhr Innenstadt am Marktplatz in Richtung Oststadt

Ansonsten haben wir außerhalb der Osttadt noch das:

Das 6. Demokratiefest des DGB – ab 10 Uhr
Innenstadt / Marktplatz

Das Fest der Farben vom Nordkurier – ab 11 Uhr
Datzeberg

Und zu guter letzt sind noch weitere Demonstrationen in anderen Stadtteilen geplant:

“Die Linke” – ab 11 Uhr
Südstadt – Treff: “DIVI” Parkplatz

“Die Linke” – ab 10:00 Uhr
Ihlenfelder Vorstadt – Treff: Parkplatz Brücke Johannisstr.

“Bündnis 90 / Die Grünen” – ab 10 Uhr
Reitbahnweg – Treff: Fasanenstraße Ecke Greifstraße

Wir sind auch bei den Protesten dabei und beobachten die Mobilisirungsfähigkeit der NPD nach den den vielen MVgida-Demos und die Taktik der Polizei kurz vor dem 8. Mai in Demmin, also was die gemeinsame Erklärung der demokratischen Parteien und die Diskussionen die Monate danach jetzt gebracht haben.

Ignorieren hilft nicht!
Stellen wir uns den Nazis entgegen!
Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft!

Sonntag gegen MVgida in Güstrow

Am Sonntag, den 19.4. wollen die Rassist_innen von Mvgida in Güstrow aufmarschieren. Damit kehren sie an den Ort zurück, an dem der Gida-Ableger-Wahnsinn in M-V im Dezember 2014 mit einem Haufen besoffener Neonazis begonnen hat. Dass es nun erneut nach Güstrow gehen soll, ist kein Zufall, sondern durch eine immer bedrohlicher auftretende Neonazi-Szene vorbereitet worden. Ständige Anfeindungen gegen antirassistisch Engagierte vor Ort, Anschläge, Übergriffe und schließlich eine selbsternannte „Bürgerwehr“, die fast allabendlich durch die Straßen patroulliert, kennzeichnen die aktuelle Situation in Güstrow. Auch MVgida, die bisher in Stralsund, Schwerin und Rostock aufmarschierte, tritt immer offener rassistisch auf und ist nichts anderes mehr, als ein typischer Naziaufmarsch mit erweitertem Mobilisierungskreis. Am Sonntag wollen sie sich um 14.30 Uhr am Bahnhof treffen und dieselbe Route zum Flüchtlingsheim in der W.-Seelenbinder-Straße in die Südstadt laufen, wie zuletzt am 14. März. Lassen wir die Flüchtlinge, von Rassismus Betroffenen und die engagierten Menschen vor Ort nicht mit dem Mob alleine!

GÜSTROW FÜR ALLE

Das Demokratiebündnis der Stadt Güstrow und das Kinder- und Jugendparlament der Stadt Güstrow rufen zum Protest gegen den Naziaufmarsch am 19.04.2015 auf.

13:00 Uhr Villa Kunterbündnis mit verschiednen Aktionen auf dem Pferdemarkt
14:00 Uhr Mahnwachen am Bahnhof/ Ecke Jobcenter, Borwinbrunnen, Markt
15:00 Uhr Geistervertreiben am Markt
16:00 Uhr Geistervertreiben in der Südstadt
17:00 Uhr Mahnwache am Bahnhof/ Ecke Jobcenter

Unterstützt wird der Aufruf durch Gewerkschaften, die Asylinitiative, Parteien, Verbände, Kirchen und Privatpersonen

#mvfüralle

Am 19.4. nach Güstrow!

refugee welcome

Und am 1. Mai nach Neubrandenburg gegen den Naziaufmarsch

Am Tag der Arbeit wollen die Neo-Nazis in Neubrandenburg ab 12 Uhr in der Oststadt laufen.
Dazu wird es viele entschlossene Protestaktionen geben und auch das Aktionsbündnis 8. Mai Demmin wird vor Ort dabei sein.

Ignorieren hilft nicht!
Stellen wir uns solidarisch und offensiv den Nazis entgegen!
Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft!

Weiter Infos unter http://nbnazifrei.blogsport.eu/

#mvfüralle

#‎1mNB‬

Kritik am Dialog mit MVgida

Kein Dialog mit Nazis und Rassist*innen – das fordern zehn Bündnisse, Organisationen und Initiativen in MV in einem Appell. Hier die gemeinsame Erklärung:

Am Montag, dem 2.2.2015 fand in Schwerin ein sogenannter „Offener Dialog“ zwischen Gegner*innen und Befürworter*innen der MVgida Demonstrationen statt; ein weiterer soll wohl am Dienstag, den 17.2.2015 stattfinden. Wir distanzieren uns klar von dieser Veranstaltung und jedem „Dialog-Angebot“ an MVgida, der zuletzt eine Vielzahl direkter Verbindungen zu NPD und Neonazikameradschaften nachgewiesen wurde.

Wir sind es Leid, dass die sog. „Ängste und Sorgen“ von Nazis und Rassist*innen durch Dialoge ernst genommen werden sollen. Wir setzen uns dafür ein, die Ängste und Sorgen von Betroffenen rassistischer Gewalt durch Nazis und anderer Rassist*innen ernst zu nehmen!

Außerdem ist es völlig klar, dass durch Dialogangebote an Nazis der NPD-Strategie der Wortergreifung ein Scheunentor geöffnet wird. Es ist naiv zu glauben, dass die Gespräche nicht für Propaganda missbraucht würden. Welches Ziel es haben kann, mit Brandstifter*innen und anderen Rechtsradikalen zu diskutieren, ist für uns völlig unklar. Wir fordern die Organisator*innen dieses Dialogs auf, von weiteren Veranstaltungen dieser Art abzusehen! Wir fordern alle demokratisch gesinnten Personen auf, nicht zu diesen Veranstaltungen zu gehen!

Unser Ziel ist nicht der Dialog mit Tätern. Vielmehr ist es unser Ziel Betroffene von rassistischer Bedrohung und Gewalt zu schützen. Daher sollen MVgida Demonstrationen möglichst verhindert werden.

Unterzeichner*innen:
Lola für Ludwigslust (Amadeu Antonio Stiftung), Bündnis Vorpommern-weltoffen-demokratisch-bunt, Aktionsbündnis 8. Mai Demmin, VVN-BdA (Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten), AKL-MV (Die Linke), Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende vom Flüchtlingsrat MV, Andreas Katz, Vorsitzender vom Landesverband MV B90/Grüne, Villa Kunterbündnis Güstrow, Migranet MV, Antirassistische Initiative Rostock, Stralsund Nazifrei, Rostock Nazifrei

Das Aktionsbündnis 8. Mai Demmin ist heute wieder bei den Protesten in Stralsund dabei. Weitere Infos zu den Protesten direkt bei Stralsund Nazifrei

Zur Einstimmung auf die Aktionen gibt es hier ein tolles Video

Heute mal wieder gegen MVgida in Stralsund

Kommt ab 17 Uhr zu den folgenden 3 Mahnwachen:

* Prohner Straße / Ecke Heinrich-Heine-Ring,*
* Heinrich-Heine-Ring/ Ecke Arnold-Zweig-Str. oder auch*
* Hainholzstraße/ Ecke Vogelwiese*

Mehr Infos Stralsund Nazifrei
Hier findet ihr auch die Karte mit der Route von MVgida

Wir sind vor Ort auch präsent.

Und noch eine Anmerkung: Mit Neonazis zu diskutieren bringt es überhaupt nicht, und MVgida sind zum größten Teil Neonazis!

Mahnwache vom Demminer Aktionsbündnis am 19.1. in Stralsund gegen MVgida

Wer einen Blick auf die Veranstalter_innen und auf die Demonstrationsteilnehmer_innen von MVgida wirft, kann unschwer erkennen, dass es sich hierbei nicht um eine Bewegung besorgter Bürger_innen handelt, sondern um Menschen mit klarem rassistischen Gedankengut und einer Gegenhaltung zu allem, was sie als fremd empfinden.
Wir werden nicht dulden, dass MVgida diese menschenverachtende Politik auf die Straße trägt.

Menschen vom Demminer Aktionsbündnis 8. Mai werden auch vor Ort sein und mit einer Mahnwache ab 17.30 beim Hauptbahnhof (Triebseer Damm/Jungfernstieg) die Anreisenden empfangen.

MVgida hat für ihren „Spaziergang“ morgen um 18.30 einen neuen Treffpunkt: “An den Bleichen”Eecke “Friedrich-Engels-Straße”
Weitere Infos zum Streckenverlauf und allgemein demnächst bei Stralsund Nazifrei

Remembering Khaled Idris Bahray

MV für alle! Am Montag, 19.1. in Stralsund MVGIDA stoppen.

Letzten Montag demonstrierte MVGIDA in Schwerin und Stralsund. Sie hetzten gegen Ausländer, beklagten sich über die Lügenpresse und weiteres. Aber vor allem war sichtbar, dass die Orga weitgehend von der NPD gestellt wurde und sehr viele Neonazis mitgelaufen sind, die gerne handfest zuschlugen, wenn die dazu Gelegenheit hatten. Aber es gelangen auch mehrere Blockaden ihrer „Abendspaziergänge“. In Stralsund mussten sie vorzeitig abbrechen, die Altstadt erreichten sie nicht.

Ist Pegida in MV nur eine Frischzellenkur für die stagnierende NPD?

Diesen Montag wollen sie wieder um 18.30 Uhr laufen, diesmal nur in Stralsund. Starten wollen sie in Knieper West beim Trelleborger Platz.
Stellen wir uns ihnen entgegen. Gegen ihre menschenfeindlichen Vorbehalte, für eine offene Gesellschaft der Solidarität.


Diese drei Bilder sind vom letzten Montag in Stralsund.

Hier standen sich MVGIDA und die Demonstrierenden direkt gegenüber.


Blockade am Frankendamm

Das Demminer Aktionsbündnis 8. Mai wird am Montag, 19.10, auch in Stralsund sein und organisiert unter anderem eine Mahnwache, weiteres dazu demnächst.

Mehr Infos bei Stralsund Nazifrei

Weitere Infos zum Fackelmarsch in Güstrow am 18.10.

Unter dem Motto „Kinder sind unsere Zukunft“ will die Initiative „Güstrow wehrt sich gegen Asylmissbrauch“ am Samstag ab 16.30 am Rathaus startend einen „Fackelumzug für groß und klein ohne Gewalt gegen Asylmissbrauch“ veranstalten, zu dem es bei facebook schon 93 Zusagen gibt. Ganz unpolitisch wollen die Nazis so mir ihren Inhalten Akzeptanz finden.
Damit dies nicht gelingt, hat sich ein breites Bündnis gebildet aus Gewerkschaften, antirassistischen Gruppen, Parteien, Einzelpersonen sowie Bündnissen gegen rechts aus anderen Bereichen von MV.
Um 13 Uhr startet in Güstrow ein Herbstfest am Pferdemarkt. Ein vielfältiges Programm gibt es am Nachmittag bis in den Abend hinein, bei dem auch über die Lebenssituation von Flüchtlingen informiert wird. Auf dem Markt und am Borwinbrunnen gibt es jeweils eine Mahnwache.

Refugee welcome

Das Ziel der Nazis ist vermutlich das neu entstehende, dritte Flüchtlingsheim in der Südstadt. In dem leergezogenen Wohnblock in der Werner-Seelenbinder-Straße 9-12 ist der Bezug ist ab dem 1. Dezember vorgesehen. Angemeldet ist der Fackelmarsch bis 23 Uhr. Mal schauen, ob ihnen nicht vorher die Puste / die Fackeln ausgehen.
Auf dem Herbstfest ist als ein Programmpunkt auch buntes Geistertreiben angesagt.

Nachtrag: Das Herbstfest war schon lange geplant und wird durch den Anlass ein wenig vergrößert.
Die Nazis in Güstrow hetzten schon im letzten Jahr intensiv gegen die Flüchlinge und wollen vermutlich mit dem Fackelmarsch das Herbstfest stören. So viele wie März 2013 beim Marsch gegen das Flüchtlingsheim in Güstrow-Dettmannsdorf werden es wohl nicht werden.