Demmin Nazifrei http://demminnazifrei.blogsport.de We can do it! Thu, 12 Apr 2018 15:16:41 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Für eine friedliche, solidarische Welt! Einladung zu den Friedensveranstaltungen am 8. Mai 2018 in Demmin http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/11/fuer-eine-friedliche-solidarische-welt-einladung-zu-den-friedensveranstaltungen-am-8-mai-2018-in-demmin/ http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/11/fuer-eine-friedliche-solidarische-welt-einladung-zu-den-friedensveranstaltungen-am-8-mai-2018-in-demmin/#comments Wed, 11 Apr 2018 18:06:12 +0000 Administrator Veranstaltungen vom Aktionsbündnis um den 8.5.2018 http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/11/fuer-eine-friedliche-solidarische-welt-einladung-zu-den-friedensveranstaltungen-am-8-mai-2018-in-demmin/ Alle haben den Film „Über Leben in Demmin“ gesehen und haben erfahren, welch furchtbare Geschehnisse Krieg mit sich bringt. Deshalb lasst uns den Anfängen wehren und den Neonazis mit ihrer Inszenierung eines „Trauermarsches“ unser Feiern des Friedens, den wir hier leben können, entgegen setzen. Die Marschierer*innen in Demmin sind Teil einer Bewegung (NPD, AfD, Identitäre, …), die Arbeitslosigkeit und Angst nutzen, um ihre menschenverachtende Ideologie in der Gesellschaft zu verankern. Wegschauen führt in die Katastrophe – wie im vorigen Jahrhundert.

Die Forderung „Nie wieder Krieg!“ hat sich bis heute nicht erfüllt. Militärische Auseinandersetzungen nehmen nicht nur im Nahen und Mittleren Osten (Syrien, Afghanistan,…), in Afrika (Mali, Somalia, …) und auch in Europa (Ukraine) zu. Das Verhältnis zwischen der NATO und Russland ist auf einem gefährlichen Tiefpunkt. Viele Staaten wollen ihre Einflusssphären vergrößern und beteiligen sich am Bomben werfen. Deutsche Firmen liefern die Waffen – an alle Seiten – und auch die Bundeswehr agiert weltweit.

Die Leidtragenden sind wir alle und am meisten jene, die heute vertrieben, verstümmelt und vergewaltigt werden. Tagtäglich verlieren Menschen Angehörige und Freund*innen, müssen fliehen, hoffend auf ein Leben in Frieden.

Für eine friedliche, solidarische Welt!
Brücken bauen und Versöhnung sind notwendig. Es braucht Zivilcourage und Aktivitäten, die dem nationalistischen Streben das Wasser abgraben. Wir brauchen keine neuen Grenzzäune zwischen den Staaten, sondern Begegnungen zwischen den Menschen. Geflüchtete brauchen Unterstützung statt Ausgrenzung.

Lasst uns gemeinsam am 8. Mai ein Zeichen setzen für den Frieden!

Der genaue Zeitplan kommt die nächsten Tage.


Die Bündnis-Demo am 8. Mai 2016

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9.4. Rostock: AFD-Demo stoppen! http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/09/9-4-rostock-afd-demo-stoppen/ http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/09/9-4-rostock-afd-demo-stoppen/#comments Mon, 09 Apr 2018 11:53:59 +0000 Administrator andere Naziaufmärsche http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/09/9-4-rostock-afd-demo-stoppen/ Die Demo am Samstag, 7.4. gegen die Identitären mit fast 1000 Leuten war richtig gut! Jetzt geht es weiter:
Am Montag (09.04.) will die AfD erneut im Rostocker Stadtteil Evershagen aufmarschieren. Bereits am 12.03. versuchten die Rassist*innen dort, ihre menschenverachtende Propaganda auf die Straße zu tragen. Entschlossene antifaschistische Gegenproteste zwangen die Demo jedoch zu einem vorzeitigen Abbruch. Auch dieses Mal gilt wieder: AfD-Demo stoppen!
Was die Rassist*innen bewegt, gerade in diesem Stadtteil erneut gegen eine vermeintliche „Islamisierung“ auf die Straße zu gehen, bleibt schleierhaft. Pläne, in Evershagen einen Gebetsraum zu errichten, sind schon seit Monaten vom Tisch.

Das letzte mal gab es auffallend viele alkoholisierte Suffnazis und dazu gesellten sich diverse Kameradschaftsaktivist*innen und Mitglieder anderer organisierter extrem rechter Strukturen. Funktionär*innen der „Identitären Bewegung“ sollten als Ordner*innen für einen reibungslosen Ablauf sorgen, hatten allerdings immer wieder Mühe, den gewaltaffinen Mob in den eigenen Reihen zu halten. Selbst bei der AfD stieß dies auf Ablehnung. Wenn die AfD mit „Es ist wieder soweit“ um Teilnehmer_innen wirbt, spricht sie damit genau solche Kreise wieder gezielt an. Also ist auch für den 9. April wieder mit Rassist_innen jeglicher Couleur zu rechnen – „bürgerliche“ Hetzer_innen und Neonazis Hand in Hand.

Wir werden die rassistischen Parolen in Rostock nicht unwidersprochen lassen! MV hat eine starke Zivilgesellschaft, die für ein offenes und friedliches Miteinander einsteht.
Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen – gegen rassistische Ausgrenzung und Gewalt, für eine offene Gesellschaft!

Treffpunkt ist um 18 Uhr auf dem Parkplatz am Lidl in der Maxim-Gorki-Straße! Anschließend wird es eine Demonstration geben. Bringt Eure Bassboxen, Kochtöpfe, Fahnen und Transparente mit!

Im Wendland gab es am 24.2. eine „Deno gegen den Islam“seltsamerweise von MVgida
Der Widerstand war erfolgreich. Mit nur 18 Teinehmer‘innen blamieren sich die Nazis bei der Kundgebung in Lüchow

Lasst uns heute den Nazis und Rassist*innen zeigen, dass sie auch in Rostock nicht erfolgreich sind!

Infos bei bei Rostock Nazifrei auf facebook

#hro0904

Ein Karte für die Naziroute und Protestversammlungen gibt es hier

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7.4. Demo in Rostock: Zentrale der Identitären dichtmachen! http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/05/7-4-demo-in-rostock-zentrale-der-identitaeren-dichtmachen/ http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/05/7-4-demo-in-rostock-zentrale-der-identitaeren-dichtmachen/#comments Thu, 05 Apr 2018 21:59:15 +0000 Administrator Allgemein andere Naziaufmärsche http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/05/7-4-demo-in-rostock-zentrale-der-identitaeren-dichtmachen/ Identitäre sind NeofaschistInnen und altbekannte Neonazis aus Kameradschaften, die seit 2014 auch in Mecklenburg-Vorpommern aktiv sind. Sie organisieren Kundgebungen, Flashmobs und Volkstanzabende.
Mit ihren Aktionen befördern sie den Rassismus in Deutschland wollen diejenigen einschüchtern, die sich gegen Nazis engagieren. Trotz der aktuell noch wenigen Aktiven der Gruppe, schafft es die Gruppe durch ihre mediale Inszenierung Gelder und neue Personen für sich zu werben.

Nun verlegten sie ihre Bundeszentrale ins Rostocker Bahnhofsviertel. Eng vernetzt mit der AfD versuchen sie gesellschaftlich anschlussfähig zu werden und vor allem junge Menschen anzusprechen. Vor Militanz und offener Gewalt gegen Andersdenkende oder den politischen Feind schrecken sie nicht zurück!

Dieser Gruppierung gilt es – besonders in Rostock – entschlossen entgegenzutreten.

Samstag, 7. April, Bahnhof Nord Rostock, 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Mehr Infos unter http://resistancehro.org/


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„Wildes Herz“ und weiteres Kommende http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/04/wildes-herz-und-weiteres-kommende/ http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/04/wildes-herz-und-weiteres-kommende/#comments Wed, 04 Apr 2018 21:05:22 +0000 Administrator um den 8.5.2018 http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/04/wildes-herz-und-weiteres-kommende/ Der 8. Mai rückt wieder näher und die Planungen laufen. Entlang der Route der wird es Protestveranstaltungen bzw. Partys zum Tag der Befreiung vom Faschismus geben. Und im Hafen gibt es ein großes Friedensfest. Die Tage hört ihr mehr davon.

Jetzt gibt es Freitag, 6.4.2018 um 19 Uhr erstmal die Preview vom Film „Wildes Herz“ im Lübecker Speicher in Demmin

Die meisten werden schon davon gehört haben, andere können auch hier mehr lesen.
Kommt zahlreich!!


// GÄSTE

Max & Olaf von Feine Sahne Fischfilet

// EINTRITT:

6 Euro / ermäßigt 4 Euro

// RESERVIERUNG:

Kartenreservierung per E-Mail an: info@demmöng.de
Die Karten können am 6. April ab 17:30 Uhr vor Ort gekauft werden. Sie werden bis maximal 18:30 Uhr reserviert.

// Veranstaltet im Rahmen der Aktionswochen Stand up Demmöng von und für Jugendliche in Demmin.

// Initiative für mehr Jugendkultur und Beteiligung in Demmin
Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e.V. / www.kjr-mse.de
Demminer Bürger e.V. / www.demminer-buerger.de

// In Zusammenarbeit mit Latuecht und Lübecker Speicher Demmin

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Jugendaktionswochen in Demmin http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/04/jugendaktionswochen-in-demmin/ http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/04/jugendaktionswochen-in-demmin/#comments Wed, 04 Apr 2018 20:50:29 +0000 Administrator Allgemein http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/04/04/jugendaktionswochen-in-demmin/ Seit Jahren bietet das Angebot für junge Menschen in Demmin wenig Abwechslung. Wer wirklich was erleben will geht meist in andere Städte.
Jetzt gibt es eine Initiative für mehr Jugendkultur und Beteiligung in Demmin, getragen vom Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e.V.
in Koopersation mit dem Demminer Bürger e.V. mit Unterstützung des Landkreises.

Ziel ist es, die Jugendlichen zu erreichen, damit sie sich beteiligen und miteintscheiden, was es an Programm für Jugendliche in Demmin gibt.
Das erste Angebot lief schon: Swing gegen rechts
Das nächste ist der Film „Wildes Herz“, aber schaut selbst unten ins Programm.

Im Juni gibt es dann das Jugendforum und die Zukunftswerkstatt für weitere Planungen.

mehr Infos auch auf facebook

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20.3. Podiumsdiskussion zur Ausstellung „Reichs- banner Schwarz-Rot-Gold in Pommern 1924-1933“ http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/02/26/20-3-podiumsdiskussion-zur-ausstellung-reichs-banner-schwarz-rot-gold-in-pommern-1924-1933/ http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/02/26/20-3-podiumsdiskussion-zur-ausstellung-reichs-banner-schwarz-rot-gold-in-pommern-1924-1933/#comments Sun, 25 Feb 2018 23:47:38 +0000 Administrator Allgemein http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/02/26/20-3-podiumsdiskussion-zur-ausstellung-reichs-banner-schwarz-rot-gold-in-pommern-1924-1933/ Die Weimarer Republik wird häufig lediglich als Intermezzo zweier verheerender Kriege wahrgenommen. Aber hatte „Weimar“, zumal in Pommern, wirklich keine Chance?
Wir laden herzlich ein in die Aula des Goethe-Gymna­siums Demmin zu einem Vortrag der Dipl.-Pol. Marion Goers und anschließendem Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Stamm-Kuhlmann.
Der Eintritt ist frei!
Eine Veranstaltung des DemokratieLaden Anklam in Kooperation mit dem Goethe-Gymnasium Demmin und dem
Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e. V.

Dienstag, 20.3.2018, 19:00 Uhr im Goethe-Gymnasium, An der Mühle 7, Demmin

Das 1924 gegründete „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ war eine überparteiliche Organisation zum Schutz der Republik. Sein Ziel war es, die bedrohte Weimarer Demokratie nicht allein mit Worten, sondern auch mit Taten zu verteidigen.
Wie stand es in Pommern, respektive Demmin, um die Demokratie in jenen Jahren?
Was waren die Bedingungen, die dafür sorgten, dass die NSDAP auch in dieser Region z. T. außergewöhnlichen Erfolg hatte? Welche Konsequenzen lassen sich aus dem Schicksal des Reichsbanners auch heute noch ziehen?

Marion Goers ist Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Sie be­­schäftigt sich in ihren Publikationen u. a. mit der Geschichte der Arbeiter­bewe­gung,insbesondere mit gewerkschaftlichem Widerstand gegen den National­sozialismus.
Thomas Stamm-Kuhlmann lehrt und forscht am Historischen Institut der Universität Greifswald u. a. zu den Schwerpunkten preußische Geschichte und deutsche Wissenschaftsgeschichte.

Die Ausstellung „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in Pommern 1924-1933“ ist am 6. und am 20. März von 15 bis 18 Uhr in der Schule auch für Besucher*innen zu besichtigen.

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25.2. Gedenken an Mehmet Turgut in Rostock http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/02/24/405/ http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/02/24/405/#comments Fri, 23 Feb 2018 22:10:28 +0000 Administrator Allgemein http://demminnazifrei.blogsport.de/2018/02/24/405/ Am 25. Februar 2018 jährt sich der Mord an Mehmet Turgut zum 14. Mal. Der 25-jährige Kurde wurde 2004 in einem Imbiss im Neudierkower Weg von Neonazis des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ erschossen. Gemeinsam mit der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock lädt die Initiative „Mord verjährt nicht!“ zum Gedenken an Mehmet Turgut und alle anderen Betroffenen der rassistischen Mordserie ein.

Die Veranstaltung findet um 14 Uhr am Gedenkort im Neudierkower Weg im Beisein von Familienangehörigen des Ermordeten statt. Neben Redebeiträgen des Präsidenten der Rostocker Bürgerschaft, Dr. Wolfgang Nitzsche und der Initiative „Mord verjährt nicht!“ werden in diesem Jahr erstmals auch Grußworte von Angehörigen und Betroffenen aus anderen Städten verlesen.

Wir rufen die alle dazu auf, gemeinsam an Mehmet Turgut zu erinnern und ein Zeichen für Solidarität und gegen rassistische Gewalt zu setzen. Mitgebrachte Blumen und Kerzen dürfen gerne niedergelegt bzw. aufgestellt werden.

Veranstaltung auf facebook

Mahnmal für Mehmet Turgut zwei Mal in zwei Tagen beschmiert und geschändet

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Spatenstich für die Gedenkstätte für Kriegsgefangene, die bei der Zwangsarbeit in der Woldeforst zu Tode gekommen sind http://demminnazifrei.blogsport.de/2017/11/28/spatenstich-fuer-die-gedenkstaette-fuer-kriegsgefangene-die-bei-der-zwangsarbeit-in-der-woldeforst-zu-tode-gekommen-sind/ http://demminnazifrei.blogsport.de/2017/11/28/spatenstich-fuer-die-gedenkstaette-fuer-kriegsgefangene-die-bei-der-zwangsarbeit-in-der-woldeforst-zu-tode-gekommen-sind/#comments Tue, 28 Nov 2017 19:26:41 +0000 Administrator Allgemein http://demminnazifrei.blogsport.de/2017/11/28/spatenstich-fuer-die-gedenkstaette-fuer-kriegsgefangene-die-bei-der-zwangsarbeit-in-der-woldeforst-zu-tode-gekommen-sind/ Im Wald, ungefähr an der Kreuzung der Woldeforster Straße und der Straße nach Seedorf, baut die Hansestadt Demmin mit Unterstützung des Landesamtes für Innere Verwaltung, dem Landkreis und dem Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine Gedenkstätte. Dadurch wird die letzte Ruhe für die Zwangsarbeiter auf Dauer sichergestellt. Gestern war der erste Spatenstich.

Ein Brief einer Ukrainerin, deren Vater 1942 im Woldeforst als Letzter der bis jetzt bekannten 125 zu Tode gekommen ist, wurde vorgelesen. Deren Tochter und Enkeltochter wollen zur Einweihung der Gedenkstätte im Frühjahr 2018 kommen. Der Kontakt entstand erst vor kurzem über das Rote Kreuz zum Demminer Museumsverein.

Am 1.Dezember1941 kamen die ersten sowjetischen Kriegsgefangenen zur Zwangsarbeit nach Demmin. Die 125 gefangenen Soldaten sollten in der Heeres-Hauptmunitionsanstalt (Muna) im Wald nördlich von Demmin arbeiten.

Ca. 2/3 von ihnen starben in den ersten zwei Monaten. Viel Information darüber, was genau dort geschah, gibt es in den Archiven leider nicht. Alle Informationen kommen aus dem Meldekartensystem der NS-Verwaltung. Die hohe Sterblichkeit erklärt sich vielleicht durch die menschenunwürdigen Bedingungen und die schwere Zwangsarbeit. Vermutlich mussten sie auch erst mal Baracken bauen, in denen sie schlafen sollten, und bis dahin im Freien schlafen. Der letzte der 125 starb nach eine Jahr. Weitere Zwangsarbeiter sind sehr wahrscheinlich nach Dezember 1941 angekommen, viele auch zu Tode gekommen, denn die Muna brauchte bis zum Ende Arbeitskräfte, aber darüber gibt es bis jetzt nur wenig Information. Leider brauchte es Jahrzehnte, bis dafür eine Gedenkstätte entsteht.

Lange Zeit waren nur die Namen von etwa 20 Kriegstoten bekannt. Durch die Proteste gegen den Naziaufmarsch in Demmin wurde auch das Thema Zwangsarbeit im Aktionsbündnis 8. Mai aufgegriffen und ab 2012 recherchierte deswegen das Regionalmuseum Demmin im Archiv in Dresden und anderen Archiven. Dadurch sind heute 125 Namen bekannt, die an der Gedenkstätte alle auf einer Tafel stehen sollen.

Standortarzt Dr. Gürich bei einer Visitation der Gefangenen im Lager Woldeforst

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14.11., Film mit Gesprächsrunde in NB: „Deportation Class“ http://demminnazifrei.blogsport.de/2017/11/12/14-11-film-in-nb-deportation-class-mit-anschliessender-gespraechsrunde/ http://demminnazifrei.blogsport.de/2017/11/12/14-11-film-in-nb-deportation-class-mit-anschliessender-gespraechsrunde/#comments Sun, 12 Nov 2017 17:49:36 +0000 Administrator Allgemein Refugee welcome http://demminnazifrei.blogsport.de/2017/11/12/14-11-film-in-nb-deportation-class-mit-anschliessender-gespraechsrunde/ 14.November, 18:00, Café International, Neutorstraße 7, 17033 Neubrandenburg

Wenn ein Land als sicher deklariert wird, dann dürfen deutsche Behörden Asylbewerber dorthin abschieben. Was die deutsche Abschiebepraxis für die betroffenen Flüchtlinge – aber auch für die ausführenden Polizeibeamten bedeutet, zeigt die Dokumentation „Deportation Class“ in erschreckend nüchternen Bildern. Die kostenfreie Vorstellung beginnt um 18.00 Uhr.

Im Anschluss an den Film gibt es eine Gesprächsrunde und die Möglichkeit sich zu informieren.
Anwesend sind:
Menschen von Pro Bleiberecht und eine Aktivistin, die bei den Protesten und Blockaden gegen die Abschiebung in Rostock-Laage dabei war.

https://www.facebook.com/events/698866790502506/

Bei den Weltwechseltagen gibt es noch mehr interessante Veranstaltungen, schaut rein:

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http://demminnazifrei.blogsport.de/2017/11/12/14-11-film-in-nb-deportation-class-mit-anschliessender-gespraechsrunde/feed/
Einstellung des Strafverfahrens: „Not my face, Nazifotograf!“ http://demminnazifrei.blogsport.de/2017/11/09/einstellung-im-srafverfahren-not-my-face-nazifotograf/ http://demminnazifrei.blogsport.de/2017/11/09/einstellung-im-srafverfahren-not-my-face-nazifotograf/#comments Thu, 09 Nov 2017 18:03:38 +0000 Administrator Gerichtsprozesse um den 8.5.2017 http://demminnazifrei.blogsport.de/2017/11/09/einstellung-im-srafverfahren-not-my-face-nazifotograf/ Vermummung< neben einer Nazidemonstration Am heutigen Donnerstag wurde vor dem Amtsgericht Demmin der Fall einer 24-jährigen Theologiestudentin verhandelt. Ihr wurde vorgeworfen sich am 8. Mai 2017 neben dem jährlich stattfindenden​ [...]]]> Hiermit dokumentieren wir die PM zur heutigen Gerichtsverhandlung wegen Vermummung in Demmin:
(siehe dazu auch ein Artikel im Nordkurier)

Pressemitteilung

„Not my face, Nazifotograf“* – Einstellung im Verfahren wegen >Vermummung< neben einer Nazidemonstration

Am heutigen Donnerstag wurde vor dem Amtsgericht Demmin der Fall einer 24-jährigen Theologiestudentin verhandelt. Ihr wurde vorgeworfen sich am 8. Mai 2017 neben dem jährlich stattfindenden​ Naziaufmarsch in Demmin "vermummt" zu haben.

"Nazis fotografieren und veröffentlichen Fotos von Menschen, die sich gegen Rechts engagieren. Sie stellen die Fotos ins Internet, um ein Bedrohungsszenario aufzubauen", so die Angeklagte, Luise Schmidt**.
"Nazigewalt habe ich als Jugendliche selbst erlebt. Ich schütze mich deswegen."

So sah es auch der entscheidende Richter. Er stellte das Verfahren ohne Auflagen ein. Im bundesweiten Vergleich ist das Urteil eher konservativ. Es gibt Beispiele von Freisprüchen in verschiedenen Instanzen.

"Problematisch bei solchen Anzeigen und Verfahren ist, dass sie zivilgesellschaftlichen Protest gegen Naziaufmärsche erschweren. Sie sind mit finanziellem und emotionalem Aufwand verbunden", so die Angeklagte weiter. "Gerade in Mecklenburg-Vorpommern, wo rechtes Gedankengut es mit 20% in den Landtag geschafft hat, ist dieser Protest aber bitter nötig."

* Mit dem Slogan >Not my face, Nazifotograf< ("Nicht mein Gesicht, Nazifotograf") möchten die Beteiligten auf die Legitimität hinweisen, das eigene Gesicht vor organisierten Nazis zu verbergen.
** Name zum Schutz der Person geändert

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